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13. Mrz 2020 | News

Rat der Pflegekammer Niedersachsen: Hände waschen

Die größte Pflegekammer Deutschland rät den Pflegefachpersonen zur persönlichen Handhygiene, um das Risiko einer Übertragung der Coronaviren zu minimieren.

Heimbewohner müssen auf jeden Fall vor einer Infizierung geschützt werden, meint Kerstin Stammel vom Vorstand der Pflegekammer Niedersachsen. Foto: Pflegekammer Niedersachsen.

Da sich der Coronavirus in Niedersachsen aktuell rasant ausbreitet, weist die niedersächsische Pflegekammer darauf hin, insbesondere Maßnahmen zur Handhygiene zu ergreifen.

Das machten die beiden Vorstände Kerstin Stammel und Benjamin Schiller in einem Aufruf deutlich. "Die Fallzahlen steigen schnell an. Somit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass infizierte Menschen Pflegeeinrichtungen betreten und dadurch unwissend die Bewohner in Gefahr bringen", so die gelernte Altenpflegerin Stammel.

Da Heimbewohner aufgrund ihres Alters und ihrer Mehrfacherkrankungen zu den Risikogruppen gehören, stünde man vor einer erstzunehmenden Problemlage. Gerade bei Menschen mit Demenz wäre es schwierig, diese Maßnahmen einzuhalten.

Als konkrete Maßnahmen wird weiter dazu geraten, an jedem Eingang einen Spender mit zugelassenem Desinfektionsmittel anzubringen und dazu eine Bildbeschreibung, wie man die Hände richtig desinfiziert.Vorstandskollege Schiller ergänzt: "Wer akut erkrankt ist, sollte auf jeden Fall nicht zur Arbeit kommen. In der Pflege ist nun mal kein Homeoffice möglich."

Das Bundesgesundheitsministerium hatte wegen der Coronapandemie die Pflegepersonaluntergrenzen vorübergehend ausgesetzt.

"Sollte es aufgrund einer zunehmenden Anzahl von Infektionen zu Personalengpässen kommen, sieht die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) ohnehin eine Ausnahmeregelung vor"", meint Schiller.

Aus Sicht der Pflegekammer Niedersachsen gelten Mitarbeiter im Gesundheitswesen als gut informierte Pflegende und seien somit auch "Multiplikatoren für die Bevölkerung". Durch ihre Aufklärungsarbeit könnten die Pflegekräfte "einen aktiven Beitrag zur Verlangsamung und Bekämpfung der Ausbreitung leisten", so Schiller abschließend.

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