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21. Jun 2017 | News

Regierung für Pflegereformen gelobt

Beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit, der in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal stattfindet und bis morgen in Berlin durchgeführt wird, sind Gesundheitsminister Hermann Gröhe (siehe Foto) und Staatssekretär Karl-Josef Laumann (beide CDU) für die von der Bundesregierung durchgeführten Pflegereformen gelobt worden.

Foto: Klaus Nolte

Sechs Milliarden Euro wurden laut Gröhe durch die Erhöhung der Pflegeversicherungsbeiträge zusätzlich zur Verfügung gestellt, damit den erweiterten Ansprüchen vor allem an Demenz erkrankter Menschen entsprochen, die Refinanzierung der Einrichtungen verbessert und ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt werden konnte. Einmütig wie selten lobten Pflegeexperten und Verbandsvertreter die Politik ob dieser Errungenschaften. Allerdings gesellten sich in den Diskussionen während der Vortragsveranstaltungen auch kritische Töne. So hätten, war von einigen Teilnehmern aus dem Publikum zu hören, die Pflegestärkungsgesetze zwar für die Pflegebedürftigen, deren Angehörige und auch für große Träger von Pflegeinrichtungen etliche Verbesserungen gebracht, allerdings auf Kosten und zu Lasten der Pflegekräfte, die die eigentlichen Verlierer dieser Gesetze seien. Denn nun gebe es zum Beispiel mehr Leistungsberechtigte, etwa im Bereich der stationären Altenpflege, doch nicht mehr Personal. Und das noch vorhandene fühle sich zunehmend überfordert. Ähnlich äußerte sich Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach, der in seinem Statement zu der Entwicklung neuer Instrumente für die Qualitätsberichterstattung betonte, dass "eine an guter Ergebnisqualität orientierte Pflege immer zeit- und damit personalintensiv ist". Daher müsse eine einheitliche und verbindliche Personalbemessung so schnell wie möglich kommen und nicht erst wie vorgesehen 2020.

Noch bis Donnerstag treffen auf dem Hauptstadtkongress rund 8.000 Entscheidungsträger aus Politik, Kliniken, Gesundheitswirtschaft, Ärzteschaft, medizinischer Forschung und Pflege zusammen. Bei etwa 150 Einzelveranstaltungen treten über 600 Referentinnen und Referenten auf.

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