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03. Apr 2018 | News

Spahn will Personallücken verstärkt mit Kräften aus dem Ausland schließen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will dem Personalmangel in der Pflege vermehrt mit Mitarbeitern aus dem Ausland begegnen. "Pflegekräfte aus unseren Nachbarländern einzuladen, ist die nächstliegende Option", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post" (RP). Er verwies dabei auf die in der EU geltende Arbeitnehmerfreizügigkeit.

"Pflegekräfte aus unseren Nachbarländern einzuladen, ist die nächstliegende Option": Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will vermehrt durch Fachkräfte aus dem Ausland die Personallücken in der Altenpflege schließen.Foto: Maximilian König

Der Minister mahnte zudem eine schnellere Anerkennung von Abschlüssen für Pflegekräfte und Ärzte an. Manchmal seien diese über Monate, teils sogar über Jahre im Land und könnten nicht loslegen, weil das Verfahren zur Anerkennung sich so ziehe. Selbstverständlich müsse die ausländische Qualifikation gleichwertig mit der deutschen sein, das gehöre gründlich geprüft. "Wir sollten aber mit den Bundesländern die Überprüfungen deutlich beschleunigen", so Spahn.

Spahn kündigte an, das im Zuge der GroKo-Verhandlungen angekündigte Gesetz für die 8.000 zusätzlichen Pflegekräfte bald ins Kabinett einbringen zu wollen. "Die größte Herausforderung wird es werden, diese Arbeitskräfte dann auch tatsächlich zu finden", erklärte der CDU-Politiker. Schon heute seien 17.000 Stellen nicht besetzt. "Wir werden intensiv dafür werben, dass ausgebildete Pflegekräfte, die aus diesem Beruf ausgeschieden sind, zurückkommen", sagte der Minister.

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10 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

25. Apr 2018

Herr Jens Spahn ist " nicht von dieser Welt " !!. 1. Arogant - anderen Länder die Kranken- und Altenpfleger zu entziehen. 2. Selbst wenn die ausländischen Pfleger gutes Wissen aufweisen können - müssen sie die Sprache beherrschen - sonst hat das deutsche Pflegepersonal die ganze schriftliche und oft auch mündliche Übersetzung / Arbeit auf ihren Schultern - geschweige von der menschlichen Kommunikation - " wollen Du essen ? - nein . unmöglich !!!!! Oft ( war selbst 30 Jahre exam Altenpflegrin ) mußte ich sprachliche Missverständnisse noch ausbügeln - ich Frau nicht verstehen was sie will ? - mit taten beide leid - der ausländische Pfleger der sich bemüht und die alten Bewohner die oft keine Geduld für so eine Situation hatten. B I T T E Hr. Spahn - mehr Lohn für die Pflege, aber so dass ein Verdiener eine Familie ernähren kann. Und Pfleger/in mit 60 in Rente -ca 40 Jahre Pflege reicht aus. Sie müssen bedenken das oft 3 Schichten abgeleistet werden müssen. Das geht auf die Gesundheit . Wer noch kann -kann ja dann noch hinzuverdienen sich einbringen Ganz einfach !!! - hohe Anreize für den Berufseinstieg geben - sehr gute Löhne - Pflegeschlüssel erträglich gestalten - Rentenalter in diesen Beruf runtersetzen - nach 40 Jahren Pflege muss mann in diesem Beruf in Rente gehen können - sonst kann man sich selbst fast ins Pflegebett legen - Ganz einfach - Hr. Spahn !! - aber Sie wollen es nicht !!!!! - sie wollen wieder hinhalten über Jahre - es muss jetzt mal S C H L U S S sein - tun Sie etwas ! Ich kann die Berichte fast nicht mehr ertragen über den Pflege - NOTSTAND - Wertschätzung geht auch über den Lohn. Grausam finde ich, dass sogenannte "Altenheimkonzerne" an die Börse gehen - PFUI !!!!!

Volker Harmgardt

06. Apr 2018

Im Einzelfall kann man länderübergreifend Pflegekräfte einsetzen, die jedoch müssen für unsere Patienten, Heim- bewohner und Mitarbeiter mit unserer Sprache vertraut sein. Im Gegensatz zur Pflege sollten mal in der Politik fremdsprachige Menschen eingestzt werden !!! Herr Spahn hat wenig Ahnung von Pflege und dem was dort getan bzw. geleistet wird. Er kann ja schon mal "intensiv" bundesweit und in Europa eine Stellenausschreigbung starten. Wir schauen, was bei rumkommt ! Auf diesem politisch-unsicheren Feld sollte sich die Pflegekammer einsetzen und ein Machtwort sprechen !!! Was Minister sagen ist meist Schall und Rauch. Nette Wochenendgrüße und eine warme Sonne bei schlechter Laune zu diesem Thema, Volker Harmgardt Stellausschreibung

Unbekannter Nutzer

06. Apr 2018

Versetzen wir uns mal in die Lage einer ausländischen Pflegefachkraft, die ernsthaft in Betracht zieht, ihr Land zu verlassen, um in Mitteleuropa ihr berufliches Heil zu suchen: Sie wird mühelos feststellen, dass sie in der Schweiz das Dreifache dessen verdienen wird, was in Deutschland gezahlt wird (bei allerdings doppelten Lebenshaltungskosten, aber besser als in D ist das allemal). Vergangenes Jahr habe ich genau aus diesem Grund einen exam. Altenpfleger, der aus Polen (= europäisches Ausland im Freizügigkeitsmodus) stammt, an die Schweiz verloren. Es führt kein Weg dran vorbei: Wir müssen die Pflege für Deutsche attraktiver machen (denen müssen wir auch die Sprache nicht mehr beibringen!), mit viel mehr Geld und Anerkennung. Alles andere hat nicht funktioniert und wird nicht funktionieren.

Volker Harmgardt

06. Apr 2018

Guter Beitrag, Herr Wiegel-Herlan !!!

Unbekannter Nutzer

06. Apr 2018

Wie kann der Beruf Altenpflege attraktiv sein ,wenn dieser in Europa nicht anerkannt wird? In Spanien wird man als Hilfskraft Deklariert, und nicht als examinierte Kraft anerkannt . Ist das Europa ???

Volker Harmgardt

06. Apr 2018

Nein, das ist nicht Europa ! Bei so viel "Normensalat" in der EU, wäre auch die Altenpflege mit einem Dressing dabei !!! Bravo, Frau Severino.

Unbekannter Nutzer

06. Apr 2018

Wie kann der Beruf Altenpflege attraktiv sein ,wenn dieser in Europa nicht anerkannt wird? In Spanien wird man als Hilfskraft Deklariert, und nicht als examinierte Kraft anerkannt . Ist das Europa ???

Unbekannter Nutzer

05. Apr 2018

Alle bisherigen Versuche den Personalmangel in der Pflege durch den Einsatz ausländischer Pflegekräfte zu begegnen sind gescheitert. Auch Ihre nicht durchdachte Initiative wird scheitern, Herr Spahn. Sie sollten lieber dafür sorgen, dass der Pflegeberuf attraktiver wird. Das bedeutet: Ein vernünftiger Personalschlüssel für die Stationäre Altenpflege, der eine menschenwürdige Pflege gewährleistet, muss her. Außerdem müssen die Gehälter für die in der Altenpflege Beschäftigten deutlich erhöht werden. Ein Herausreden, Gehälter seien nicht Angelegenheit der Politik sondern der Tarifpartner kann für die Pflege nicht gelten. Wenn Gehälter durch die Tarifpartner ausgehandelt werden sollen, kann ich die Kosten nicht über Pflegesätze deckeln. Martin Fischer

Unbekannter Nutzer

05. Apr 2018

Spahns Äußerungen sind oberflächlich und emotional, jedoch ohne Substanz. Egal ob es sich um Justiz, Inneres, Soziales oder sein eigenes Ressort handelt. Wobei manchmal der Eindruck entsteht, er weiß nicht welches er inne hat. Im Realitätscheck nicht erkennbar.

Unbekannter Nutzer

05. Apr 2018

Spahns Äußerungen sind oberflächlich und emotional, jedoch ohne Substanz. Egal ob es sich um Justiz, Inneres, Soziales oder sein eigenes Ressort handelt. Wobei manchmal der Eindruck entsteht, er weiß nicht welches er inne hat. Im Realitätscheck nicht erkennbar.

Volker Harmgardt

06. Apr 2018

Was ist in der Politik schon Realität ??? Richtig erkannt, Herr Huhn ! Nachmittagsgruß, V.H.

Unbekannter Nutzer

05. Apr 2018

Herr Spahn sollte einen Monat lang in der Altenpflege arbeiten und seine eigenen Erfahrungen machen, dann kann er seine Vorschläge bringen.Es wird viel Geld und Energie verschwendet unsinnige Projekte durchzuführen. Was nützen zusätzliche 8.000 Stellen, wenn man die offen Stellen nicht besetzen kann. Warum werden die Arbeitsbedingungen nicht erheblich verbessert. Die Löhne angehoben (nicht nur ein paar lausige Euros), mehr Anerkennung für die Arbeit in der Pflege, Einbindung der Pflegekräfte in Entscheidungen, Arbeitsmodelle für ältere Mitarbeiter, ohne finanzielle Einbußen. Das größte Problem bei der Beschäftigung von ausländischen Mitarbeitern, ist meistens die Sprache. Wie kann jemand pflegen und betreuen, wenn er nicht kommunizieren kann mit der Person, die er pflegt. Abgesehen davon, wie schwierig ist es für jemanden, der die Ausbildung machen möchte und Schwierigkeiten hat zu verstehen, was ihm vermittelt wird. Auch die Beschleunigung der Überprüfung bedeutet doch letztendlich wieder nur mehr Verwaltung und damit höhere Kosten, auch dieses Geld kann besser direkt in der Pflege verwendet werden. Die Leidtragenden für die verfehlte Politik sind wie immer die alten Menschen und die Pflegenden. Leider.

Unbekannter Nutzer

05. Apr 2018

Spahn will Personallücken verstärkt mit Kräften aus dem Ausland schließen......Quo vadis ....... ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- wenn Jens Spahn nichts ...außer " nächstliegender Option" verstärkt Kräfte aus dem Ausland anzuheuern einfällt ist auch er, wie Herr Gröhe, eine totale Fehlbesetzung. Wir Steuerzahler sollen auch noch, neben steigenden Pflegebeiträgen, diesen Herrn Jens Spahn subventionieren.. ein Skandal ohne Beispiel.......... Jens Spahn verweist auf die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU . Es wäre doch eine Chance für Jens Spahn diese Freizügigkeit in der EU zu nutzen und einen Ministerposten in einem anderen Land der EU anzunehmen, z.B. in Italien...

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