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28. Nov 2019 | News

Tanzen stärkt Mobilität und Wohlbefinden

Tanzen kann die Mobilität und das Wohlbefinden pflegebedürftiger alter Menschen stärken. Das haben, wie Celina Gräf und Prof. Dr. Stefan Görres vom Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP) an der Uni Bremen in der aktuellen Ausgabe von Altenpflege berichten, zahlreiche wissenschaftliche Studien ergeben.

Die Wissenschaft hat festgestellt: Mit Tanz können die Mobilität, das psychische Wohlbefinden und die Lebensqualität von Bewohnern gestärkt werden.Foto: Jörn Neumann/epd

So haben etwa Forscher der Universität im spanischen Valencia im Rahmen einer Studie mit 26 Bewohnern eines Pflegeheims herausgefunden, dass alte Menschen, die zweimal pro Woche an einer je 45 minütigen Tanzintervention teilnahmen, deutliche Verbesserungen im psychischen Wohlbefinden (46 Prozent) sowie in Gang und Gleichgewicht (16 Prozent) zeigten. Auch verringerte die Intervention die Wahrscheinlichkeit einer emotionalen Belastung und Depression (19 Prozent).

Ähnliche Ergebnisse förderte eine Studie von Forschern der Chulalongkorn Universität im thailändischen Bangkok zutage. Sie hatten untersucht, ob und wie der "Muay Thai"-Aerobic-Tanz, den Bewohnerinnen zweier Pflegeheime über 16 Wochen dreimal pro Woche je 40 Minuten lang durchführten, ihre Gesundheit beeinflusste. Ergebnis: Bei den Frauen zeigte sich, im Gegensatz zu nicht tanzenden Bewohnerinnen, eine deutliche Verbesserung der Flexibilität des unteren Rückens, der Muskelkraft, der Muskelausdauer und des Gleichgewichts.

Mehr zu diesen und anderen Studien lesen Sie in der Rubrik "Wissenschaft" in der aktuellen Altenpflege-Ausgabe.

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