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08. Nov 2017 | News

verdi-Chef ruft nach Mindestbesetzungen in Pflegeheimen

Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (verdi), fordert von der künftigen Bundesregierung, Altenheimen und Krankenhäusern Mindestbesetzungen vorzugeben. "Die Personaldecke im Pflegebereich ist völlig unzureichend", so der Gewerkschaftsfunktionär.

"Die Personaldecke im Pflegebereich ist völlig unzureichend": Gewerkschaftsfunktionär Frank Bsirske fordert Mindestbesetzungen für Pflegeeinrichtungen.Foto: verdi/Herschelmann

Das Thema müsse in den Koalitionsverhandlungen eine zentrale Rolle spielen, sagte Bsirske im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden Tageszeitung "Rheinische Post" (RP): "Die Beschäftigten befinden sich in einer kontinuierlichen Überforderungssituation, die einfach zulasten der Qualität gehen muss."

"Wir brauchen eine gesetzlich vorgegebene Mindestpersonalbesetzung in der Kranken- und Altenpflege", forderte der 65-Jährige. Heute könne es vorkommen, dass eine Pflegerin nachts für mehr als 35 Menschen verantwortlich sei. Darunter hätten Patienten und Beschäftigte zu leiden, so der Gewerkschaftschef.

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1 Kommentare

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09. Nov 2017

Ich arbeite nun schon seit über 30 Jahren in der Pflege. Das Problem der Personalbesetzung gibt es schon immer. Aber bis heute hat man es nicht geschafft dieses Problem zu lösen. Deshalb frage ich mich, was soll es nun bringen, wenn man eine gesetzliche vorgegebene Mindestpersonalbesetzung einführt? Wären mehr Pflegekräfte vorhanden und würden die Arbeitsbedingungen, Bezahlung, Anerkennung, usw. stimmen, dann hätten wir keinen Personalmangel in den Pflegeheimen. Welche Konsequenzen hätte es dann konkret, wenn die gesetzlichen Vorgaben nicht erfüllt werden? Bevor man wieder ein so unsinniges Gesetz beschließt, sollte man sich über die Folgen klar werden, sowohl für die alten Menschen als auch für die Pflegenden.

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