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01. Nov 2017 | News

Zusätzliche Betreuungskräfte: Zahl steigt auf 60.000

Im Zuge der Pflegereform ist die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen in den letzten Jahren nach und nach auf nunmehr 60.000 erhöht werden. Das teilte jetzt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) mit.

Die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in Pflegeheimen ist im Zuge der Pflegereform auf nun rund 60.000 erhöht worden. Das teilte jetzt das Bundesgesundheitsministerium mit.Foto: Krüper

Seien Ende 2013 noch rund 28.000 Betreuungskräfte in Pflegeheimen tätig gewesen, so sei deren Zahl binnen zweier Jahre bis Ende 2015 auf rund 49.000 gestiegen. Nach BMG-Schätzungen habe sich die Zahl bis heute auf rund 60.000 Betreuungskräfte erhöht und damit in vier Jahren mehr als verdoppelt.

Damit stehen nach Berechnungen des Ministeriums im Durchschnitt nun mehr als vier zusätzliche Betreuungskräfte pro Pflegeeinrichtung zur Verfügung. Umgerechnet kämen den Pflegebedürftigen so 1,8 Millionen Stunden an zusätzlichen Betreuungsangeboten zugute, heißt es aus dem Haus von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU).

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5 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

09. Nov 2017

60.000 Betreuungskräfte - lieber Herr Gröhe; bewohnen Sie bitte doch einmal einfach und ganz unbedarf für mindestens drei Monate -besser für länger- "inkognito" ein schlichtes Pflegeheim! Ich als Betreuungskraft kann meine Miete nicht bezahlen vom Gehalt meiner Arbeit, habe gottlob einen verantwortungsvollen Ehemann. Mein Arbeitslebens bewältige ich wie der aller-,,allergrößte Teil meiner Pflege- und BetreuungskollegInnen naiverweise mit einem großen Maß an sozialem Engagement; erledige bestmöglichst alle hauswirtschaftlichen Tätigkeiten ob der fehlenden Hauswirtschaftskraft, betreue Sie "adäquat und absolut biografiebezogen nach allen Möglichkeiten, die mir meine -selbstbezahlten Fortbildungen- anbieten, hole -wie z.B. im AWO-Wohnheim gefordert...- während/nach meiner Arbeitszeit auch Gartenmöbel und Markisen herein, da Hausmeister natürlich zu teuer sind, und beziehe Ihr Bett, bespreche mit all Ihren demenziell erkrankten Mitbewohnerinnen den Essensplan der kommenden Woche und dokumentiere MDK-entsprechend lang und breit mein Tun, dekoriere Ihr Umfeld jahreszeitlich und leite alle mir anvertrauten hilfsbedürftigen BewohnerInnen zum Essen an. Liegt eine der uns naheliegenden Personen im Sterben, agiere ich auch als Palliativbegleiterin und führe Angehörigengespräche - sind doch unsere raren Pflegekräfte mit Essenvsorbereitung/-Verteilung beschäftigt und eh in kaum erwähnenswerter Anzahl vorhanden. Natürlich sind mir Medikamenteneingabe und Toilettenganghilfe nicht erlaubt. Aber auch Sie, lieber Herr Gröhe, sind mir sehr dankbar, wenn ich Ihnen im Akutfall schlicht und einfach aufs Klo verhelfe da bin ich ganz sicher!!!!! Sollten Ihnen die Tränen kommen, mache ich auch gerne und immer wieder Überstunden, Sie einmal tröstend in den Arm zu nehmen; ist ja auch nur menschlich! Das mache ich natürlich auch an allen Sonn- und Feiertagen des Jahres; meine Überstunden nehme ich gerne mit in mein nächstes, vielleicht besseres Leben. Meine Rente langt in keinster Weise an Ihre Pension heran; aber ich bin ja neben 59.999 KollegInnen Idealist... Lassen Sie neben vielen Worten und überflüssigen Zahlen einfach einmal den Rest der Ihnen verbliebenen Phantasie spielen - es muss nicht Sie selber treffen, vielleicht ja auch nur Ihre Frau, nur Ihre Mutter, Ihren Vater oder einen sonst lieben Menschen fern jeder politischen Debatte! Wem gegenüber, lieber Herr Gröhe, fühlen SIE sich rein als Mensch verantwortlich? Probieren Sie es aus und wohnen Sie zur Probe im von Ihnen und Ihresgleichen unterstützen System.... Dann erst spüren Sie, was leere Zahlen bedeuten, ein Mensch aber wert ist...

Unbekannter Nutzer

09. Nov 2017

Ohne die Arbeit der zusätzl. Betreuungskräfte klein- oder schlechtreden zu wollen,werden diese erwiesenermaßen mehrheitlich – wie die Kommentatoren vor mir schon erwähnten – nicht entsprechend ihrer Aufgabenbeschreibung und Ausbildung eingesetzt. Also: Entweder bildet man sie nachträglich vernünftig für ihre realen Tätigkeiten aus und bezahlt sie dann aber auch entsprechend besser. Oder man stellt bereits entsprechend qualifiziertes Personal zusätzlich ein; ob das immer examinierte Pflegekräfte sein müssen, darüber kann man sicherlich geteilter Meinung sein. Ein dem realen Bedarf angemessener um vom Staat vorgegebener Personalschlüssel ist hier längst überfällig!

Unbekannter Nutzer

06. Jul 2018

in der Tat ist der Staat gefordert, gerade beim Personalschlüssel. Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Deshalb muss auch eine Pflegepflichtversicherung ( Vollversicherung ) zeitnah eingeführt werden. Die Finanzierung ist durch Pflichtmitgliedschaft jedes Bürgers, ohne Ansehen der Person, der Stellung ( Selbständig oder Arbeitnehmer ) sicherzustellen....Punkt.

Unbekannter Nutzer

07. Nov 2017

Was auf den ersten Blick super erscheint, ist auf den 2. eher ernüchternd. Die zusätzlichen Kräfte sind nicht nur immer noch viel zu wenig, sie werden auch nicht ausreichend vor Ausnutzung geschützt!

Unbekannter Nutzer

03. Nov 2017

Dem kann ich mich nur anschließen

Unbekannter Nutzer

02. Nov 2017

60 tausend klingt viel, ist aber ein Witz! Jeder der rechnen kann, bekommt meine Antwort bestätigt. Zudem übernehmen. BT's Felder/Bereiche übergreifend, die sie nicht dürfen/sollen. Für jeden der Einblick hat muß ich nicht mehr schreiben...Altenpflege, danke für euren Beitrag!

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