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bpa-Präsident Meurer erhält Bundesverdienstkreuz

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bpa-Präsident Bernd Meurer das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Bernd Meurer, bpa
Mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet: bpa-Präsident Bernd Meurer. Foto: Arne Pöhnert

Der rheinland-pfälzische Sozialminister Alexander Schweitzer überreichte dem Präsidenten des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) die Auszeichnung im Rahmen eines Festaktes in Mainz.

Ein Leben für die Pflege

„Bernd Meurer ist seit fast 30 Jahren in vielfältiger und außergewöhnlicher Weise für die Pflege in Deutschland und Rheinland-Pfalz engagiert, er führt im wahrsten Sinne ein ‚Leben für die Pflege“, würdigte Sozialminister Schweitzer die Leistungen von Bernd Meurer. „Seit drei Jahrzehnten steht er an der Spitze des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) und hat sich in dieser Zeit große Verdienste um die pflegerische Versorgung in Deutschland erworben. Als Vorsitzender der Pflegegesellschaft Rheinland-Pfalz von 2010 bis 2015 hat er deren Gründung maßgeblich unterstützt.“

Einheitlicher Ansprechpartner für die Pflege

Mit der Gründung der Pflegesellschaft sei es gelungen, so Schweitzer, die Interessenvertretung der Pflegeeinrichtungen zu bündeln und für Politik, Verwaltung und Selbstverwaltung in Rheinland-Pfalz einen einheitlichen Ansprechpartner zu schaffen. Durch sein persönliches Engagement habe Meurer erheblich dazu beigetragen, „dass pflegebedürftige Menschen ihr Anrecht auf ein selbstbestimmtes Leben in der Mitte unserer Gesellschaft verwirklichen können. Dafür spreche ich Bernd Meurer meinen großen Dank und meine tiefe Anerkennung aus“.

Gewachsene Bedeutung der privaten Träger

bpa-Vizepräsidentin Margit Benkenstein betonte die auch durch Bernd Meurers Engagement gewachsene Bedeutung der privaten Träger für die Pflege in Deutschland. „Dass die Privaten inzwischen rund die Hälfte aller Pflegebedürftigen versorgen und Pflegebedürftige heute bei Bedarf zwischen verschiedenen Pflegeeinrichtungen und Trägern auswählen können, ist auch eng mit seiner Arbeit verbunden. Die Privaten haben mit ihrem Engagement und ihrem Einsatz maßgeblich den Ausbau der Pflegeinfrastruktur in Deutschland vorangebracht.“