
Altenpflege im Fokus 2025
Altenpflege im Fokus
Durch die umfassende Befragung von Pflegefachpersonen in der stationären Langzeitpflege zeigt Altenpflege im Fokus auf, wo für Sie in Pflegepraxis und Pflegemanagement die größten Herausforderungen liegen und welche Maßnahmen die Pflegeprofession stärken können.
Das Medienhaus Vincentz Network (Hannover) führt die Studie „Altenpflege im Fokus“ in regelmäßigen Abständen und zu aktuellen Themen durch, um Pflegefachkräften aus der stationären Langzeitpflege eine Stimme zu geben. Im Jahr 2025 fand die Studie in Kooperation mit dem Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) statt.
Themen der Befragung in 2025 waren:
- Personalausstattung: Entwicklung der Personalausstattung in den letzten 2 Jahren und die Auswirkungen auf die Pflegefachpersonen
- Arbeitsqualität und -zufriedenheit: Wie bewerten Sie Ihre Arbeitsqualität und Ihren Einfluss auf Erzeugung von Qualität in der Pflege?
- Krisenmanagement: Wie gut ist Ihre Pflegeeinrichtung auf Krisensituationen vorbereitet, um Versorgung abzusichern?
- Betriebliche Gesundheitsförderung: Wie hält mein Arbeitgeber mich fit und gesund?
- Pflegepolitik: Erwartungen an die neue Bundesregierung / Stellschrauben für die Zukunft der Pflege
- Wachsen oder wechseln: Welche Pläne haben Sie für Ihre eigene berufliche Entwicklung?
Ergebnisse der Umfrage „Altenpflege im Fokus“ – Altenpflege
Altenpflege im Fokus 2023 – Online-Umfrage „Altenpflege im Fokus“ liefert aufschlussreiche Ergebnisse

Worunter leiden professionell Pflegende am meisten? Und wie sieht die Perspektive der Personen in Steuerung und Führung aus? Wir haben Sie gefragt und die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: Das Verhältnis von Leistung und Vergütung erscheint den meisten Befragten immer noch nicht angemessen. Zwei Drittel fühlen sich durch zu viele Vorgaben eingeengt und sehen zu wenige Möglichkeiten, sich mit ihren Kompetenzen aktiv einsetzen zu können, um mehr Qualität in der Pflege zu erzeugen. In der Einbindung ausländischer Mitarbeitender erkennen die meisten Umfrageteilnehmenden noch keinen ausreichend wirksamen Lösungsansatz für den immer größer werdenden Fachkräftemangel. Bei der Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung sehen die meisten Fach- und Führungskräfte noch deutlichen Anpassungsbedarf. Hoffnung auf Verbesserung und Entlastung richtet sich auf zusätzliche, gut eingearbeitete Pflegeassistenzen, wobei aber nur knapp ein Viertel der Befragten in ihren Einrichtungen über ein Konzept zu kompetenzorientiertem Personaleinsatz verfügt. Das deutlichste und gleichzeitig sehr beunruhigende Ergebnis: Fast alle Befragten sind der Meinung, dass die Politik ihren Bedarf nicht verstanden hat und sich auch nicht ausreichend für Verbesserungen der Situation professionell Pflegender in der Langzeitpflege einsetzt. Es ist allerhöchste Zeit, dass Politik und Arbeitgeber den Worten Taten folgen lassen, damit die Pflegenden endlich den Rückhalt und die Unterstützung spüren, die sie dringend brauchen! Für eine gesicherte Zukunft der Versorgung aller pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren auf dauerhaft gutem Qualitätsniveau!
Themen der Befragung waren:
- Balance zwischen Qualitätserzeugung und -kontrolle
- Digitale Arbeitsprozesse in der Pflege
- Ausbildungspraxis und Entwicklung der Generalistik
- Kompetenzorientierter Personaleinsatz
- Persönliche berufliche Weiterentwicklung
- Pflegepolitik: Erwartungen und Handlungsfelder
- Qualitätsprüfung und Qualitätsindikatoren
Die Befragung fand erneut in Kooperation mit dem DBfK statt. Mit der Umsetzung dieser Online-Befragung war das Marktforschungsinstitut Cogitaris GmbH in Mainz beauftragt.
Die Ergebnisse der Umfrage Altenpflege im Fokus 2023 können Sie hier herunterladen oder in einem ausführlichen Beitrag in „Altenpflege 11/2023“ (www.altenpflege-online.net/abonnement) nachlesen.