Pflegepolitik
Baden-Württemberg: Koordinierungsstellen für Pflegeberufereform erhalten Fördermittel
Das Land Baden-Württemberg unterstützt alle regionalen Koordinierungsstellen zur Umsetzung der Pflegeberufereform erneut mit jeweils bis zu 30.000 Euro. Derzeit werden die Fördermittel an die 34 Stadt- und Landkreise mit Koordinierungsstellen ausgezahlt. Insgesamt stehen im Landeshaushalt hierfür rund 1,3 Millionen Euro zur Verfügung.
Das bestehende Förderprogramm werden damit um ein weiteres Jahr verlängert. Die Koordinierungsstellen, die bei den Stadt- und Landkreisen angesiedelt sind, unterstützen Krankenhäuser, stationäre Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste bei der aufwändigen Pflegeausbildung. Seit dem Beginn des Förderprogramms 2020 werden die Stellen nun bereits zum vierten Mal aus Landesmitteln gefördert.
„Die Koordinierungsstellen bringen die Pflegeausbildung entscheidend voran und leisten einen maßgeblichen Beitrag zur Gewinnung von Pflegefachkräften. Ich freue mich sehr, dass wir mit den Fördermitteln die wichtige Arbeit der regionalen Koordinierungsstellen für ein weiteres Jahr sicherstellen können“, sagt Sozial- -und Gesundheitsminister Manne Lucha jetzt in Stuttgart. „Das ist ein wichtiges Signal an die Kreise und die regionalen Koordinierungsstellen, ihre Unterstützungsarbeit auch in Zukunft fortzusetzen. Wir haben bei den Ausbildungszahlen noch Luft nach oben, und die Herausforderungen bei der Gewinnung von Fachkräften bleiben hoch“, so der Minister weiter. Hier leisteten die Koordinierungsstellen der Stadt- und Landkreise einen wichtigen Beitrag, für den sich Lucha ausdrücklich bedankte: „Nur gemeinsam sind wir in der Lage, die Herausforderungen zu bewältigen. Alle müssen auf ihrer Ebene ihren Teil dazu beitragen, dass die Pflege auch künftig gewährleistet werden kann.“
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