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Pflegeheime: Eigenbeteiligung steigt auf über 3.300 Euro
Die Kosten für Pflegeheimbewohner:innen steigen weiter. Im ersten Jahr zahlen sie durchschnittlich 3.364 Euro monatlich aus eigener Tasche – 256 Euro mehr als im Vorjahr.
Laut einer Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) vom 1. Juli 2026 müssen Pflegeheimbewohner bundesweit durchschnittlich 3.364 Euro monatlich selbst zahlen. Hauptkostentreiber ist der Eigenanteil für pflegerische Versorgung, der um mehr als zwölf Prozent auf 1.775 Euro stieg.
Die regionalen Unterschiede sind erheblich: In Sachsen-Anhalt zahlen Bewohner:innen mit 2.891 Euro am wenigsten, in Bremen mit 3.761 Euro am meisten. Die Differenz von 870 Euro liegt laut vdek an unterschiedlichen Investitionskosten der Länder und abweichenden Personalvorgaben.
Die Kosten setzen sich zusammen aus dem Eigenanteil für Pflege und Ausbildung (1.775 Euro), Unterkunft und Verpflegung (1.068 Euro) sowie Investitionskosten (521 Euro). vdek-Chefin Ulrike Elsner fordert: „Würden die Bundesländer Investitions- und Ausbildungskosten komplett übernehmen, müssten Bewohner 649 Euro weniger zahlen.“
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