Der PflegeKompass
Schritt für Schritt zu sicherer
Pflege- &Führungspraxis
Mit dem PflegeKompass schaffen wir für PDL und QM ein innovatives, vollständig prozessorientiertes Tool mit Arbeitshilfen entlang des Arbeitsalltags in der stationären Pflege.
PflegeKompass
Der „PflegeKompass“ ist ein digitales Führungsinstrument, das Fachwissen, Prozess- und Pflegequalität für die Alltagspraxis absichert und die PDL in allen Situationen entscheidungs- und handlungsfähig macht. Mit konkreten Handlungsanweisungen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Leitfragen für den Transfer in die eigene Arbeitssituation.
Prozessbeschreibungen
Die Prozessbeschreibungen bilden in ihrer Struktur den Pflegeprozess auf Organisationsebene ab. Arbeitshilfen konkretisieren themenspezifisch einen Aspekt oder eine Aktivität für die ausführende Handlungsebene. Sie können als Beispiel für die Erstellung eigener Arbeitshilfen oder als Vorlage für vergleichbare Prozesse dienen. Der Button repräsentiert den Link auf eine Arbeitshilfe im Pflegekompass. Der Link in roter Schriftfarbe führt zu Ressourcen, die auf Altenpflege-Online oder im Internet verfügbar sind.
Pflege & Betreuung
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Bei der Körperpflege unterstützen
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Pflegeempfänger bei der Körperpflege zu unterstützen, ist ein Kernprozess in der Langzeitpflege, der Bestandteil des täglichen Pflegealltags ist, nahezu jeden Bewohner betrifft und einen großen Teil der Arbeitszeit von Pflegepersonen beansprucht. Es ist folglich wichtig, diesen Prozess zu definieren und zu beschreiben.
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Unterstützung bei der Ausscheidung
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Die Unterstützung bei der Ausscheidung richtet sich zum einen auf den Erhalt und die Förderung der Harn- und Stuhlkontinenz und zum anderen auf die Kompensation und Bewältigung der Inkontinenz. Aufgrund der weiterhin bestehenden Tabuisierung dieses Themenfeldes ist eine empathische Beziehungsgestaltung auf Augenhöhe von großer Bedeutung.
Bei der Prävention einer inkontinenzassozierten Dermatitis kommt der Prozess Unterstützung bei der Körperpflege und der Expertenstandard Förderung der Hautintegrität zum Tragen.
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In der Kommunikation unterstützen
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Die Unterstützung in der Kommunikation ist ein zentraler pflegerischer Kernprozess. Sie umfasst alle Maßnahmen zur Förderung von Verständigung, Beziehung und Teilhabe bei Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen (z. B. kognitiv, psychisch, sensorisch oder sprachlich).
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In der Mobilität unterstützen
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Pflegeempfänger aufnehmen
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Unterstützung bei der Ernährung und Flüssigkeitsversorgung
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In der medikamentösen Therapie unterstützen
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Arzneimitteltherapiesicherheit ist ein zentrales Ziel in der Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten. Die Stärkung der Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit des zu pflegenden Menschen ist dabei genauso zu beachten, wie die zuverlässige Durchführung kompensierender Hilfen.
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Im Schmerzmanagement unterstützen
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Unterstützung in der Wundversorgung
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Unterstützung in der Atmung
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Unterstützung in der Regulierung der Körpertemperatur
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Der Mensch setzt verhaltensbedingte und autonome Mechanismen (z.B. Gefäßerweiterung, Schwitzen) ein, um die erforderliche innere Kerntemperatur von 37 Grad Celsius aufrechtzuhalten. Ziel der Unterstützung ist es, Probleme und Risiken in der Thermoregulation frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zum Gesundheitsschutz einzuleiten.
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Unterstützung in der Tagesstruktur und Beschäftigung
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Unterstützung in der Bewältigung von Krisen und psychischen Problemlagen
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Pflegeempfänger verabschieden
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Führung
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Gute Entscheidungen treffen
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Führungs- und Fachpersonen müssen täglich im Praxisalltag eine Vielzahl an Entscheidungen unter Zeitdruck treffen. Die Entscheidungssituationen sind häufig komplex. Deshalb sind mögliche Zielkonflikte (Pflegequalität – Wirtschaftlichkeit – beteiligte Akteure) und die organisationalen Rahmenbedingungen stets mitzudenken.
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Teamarbeit gestalten
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Vertrauens- und Fehlerkultur schaffen
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Dieser Prozess unterstützt Führungskräfte dabei, Vertrauen zu stärken und eine konstruktive Fehlerkultur zu entwickeln. Ziel ist eine psychologisch sichere Organisation, in der Mitarbeitende Fehler ansprechen, gemeinsam reflektieren und Verbesserungen für die Praxis ableiten.
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Arbeitgeberattraktivität steigern
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Mitarbeitende beteiligen
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Die Beteiligung von Mitarbeitenden stärkt die Akzeptanz von Entscheidungen und fördert die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme. Ziel ist es, dass die Mitarbeitenden ihre Fähigkeiten und Erfahrungen aus dem Praxisalltag einbringen und damit wirksam auf die Arbeitsplatzgestaltung Einfluss nehmen können.
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Pflegekonzepte und -strategien entwickeln
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Information & Kommunikation
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Kommunikationsstrukturen gestalten
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Übergaben gestalten
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Dieser Prozess stellt sicher, dass Informationen bei Personalwechseln strukturiert, vollständig und verlässlich übergeben werden. Er umfasst alle Übergabeformen und dient der Kontinuität, Sicherheit und Qualität der Versorgung sowie der klaren Verantwortungsübernahme.
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Dienst- und Teambesprechungen steuern
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Digitale Instrumente einsetzen
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Mit Angehörigen und Partnern kommunizieren
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Bewertung & Verbesserung
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Betriebliche Bildung steuern
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Pflegequalität steuern
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Externe Prüfergebnisse auswerten
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Externe Prüfungen liefern wichtige Hinweise zur Qualität. Dieser Prozess unterstützt Führungskräfte dabei, externe Prüfergebnisse strukturiert auszuwerten und gezielt für die Qualitätsentwicklung zu nutzen. Ziel ist es, Verbesserungspotenziale zu identifizieren und von subjektiven Interpretationen einzelner Prüfpersonen abzugrenzen.
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Verbesserungsprojekte durchführen
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Mitarbeitende
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Mitarbeitende gewinnen
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Mitarbeitende einarbeiten
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Die strukturierte Einarbeitung neuer Mitarbeitender ist ein zentraler Prozess zur Sicherung der Qualität und Mitarbeiterbindung. Der Prozess beginnt mit dem Erstkontakt im Bewerbungsverfahren und umfasst alle Schritte bis zum Abschluss der Probezeit. Ziel ist es, Mitarbeitende fachlich, sozial und kulturell zu integrieren sowie ihre Handlungsfähigkeit und Produktivität zu fördern.
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Mitarbeitende einsetzen
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Mitarbeitende entwickeln
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Mitarbeitende bewerten
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Partner
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Partner auswählen
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Verträge abschließen
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Zusammenarbeit organisieren
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Die Zusammenarbeit mit externen Partnern ist maßgeblich für die Sicherstellung einer kontinuierlichen und bedarfsgerechten Versorgung in allen Funktionsbereichen. Insbesondere an den Schnittstellen zwischen Pflege, ärztlicher Versorgung, Therapie und rechtlicher Betreuung entstehen hohe Abstimmungsanforderungen.
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Partner bewerten
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Finanzen
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Budgets einhalten
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Pflegegrade steuern
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