Pflegemanagement

Wie Pflegeeinrichtungen souverän mit Kündigungen umgehen

Kündigungen von Mitarbeitenden gehören zum Alltag – auch in der stationären Altenpflege. Wichtig ist ein gelungenes Offboarding. Es hat auch Auswirkungen auf die künftige Personalgewinnung.

Eine Pflegekraft redet mit ihrer Vorgesetzten
Eine Pflegekraft redet mit ihrer Vorgesetzten. Gerade bei Kündigungen sind Gespräche wichtig, um die wahren Gründe zu erfahren. Foto: Werner Krüper

Grundsätzlich beschreibt Offboarding den Trennungsprozess zwischen Mitarbeitenden und einem Unternehmen. Wichtig ist, dass Führungskräfte die wahren Gründe für die Kündigung in Erfahrung bringen. „Sind Mitarbeitendengespräche ein fester Bestandteil der Führungskultur, ist es eine logische Konsequenz, auch ein solches Gespräch zu führen, wenn jemand kündigt“, sagt Kathrin Hausberg, Coach im Gesundheits- und Sozialwesen. Im besten Fall werde schon zuvor erkannt, warum jemand unzufrieden ist, um rechtzeitig gegensteuern zu können.

Die Gründe für Kündigungen sind vielfältig. Manche Mitarbeitenden möchten sich fachlich weiterbilden, andere möchten eine Führungsaufgabe übernehmen. Ist gerade keine entsprechende Position vakant, könnten Pflegeeinrichtungen einen möglichen Standortwechsel des Mitarbeitenden in Erwägung ziehen, um den Mitarbeitenden zumindest im Unternehmen zu halten. „Ist dies nicht möglich, ist es umso wichtiger, im Guten auseinanderzugehen und den Kontakt weiter zu halten“, empfiehlt die Expertin. Denn war der Mitarbeitende grundsätzlich zufrieden, sei nicht ausgeschlossen, dass er auch wieder zurückkehrt.

Im Falle einer Kündigung kann das Mitarbeitendenfeedback in Form eines strukturierten Interviews eingeholt werden. „Eventuell können sogar Aspekte geändert werden, die den Mitarbeitenden dazu bewegen, doch zu bleiben“, sagt Hausberg.

Den vollständigen Beitrag zum Thema Offboarding von Kathrin Hausberg lesen Sie in der Januar-Ausgabe der Altenpflege. Noch kein Abo? Hier geht’s zum kostenlosen Probeabo.