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Televisiten: Digitalisierung in der Pflege

Das Land Baden-Württemberg unterstützt sechs verschiedene Projekte zur Weiterentwicklung von Televisiten in Pflegeeinrichtungen mit rund 1,7 Millionen Euro. Pflegepersonal, Patient: innen und Ärzteschaft sollen so entlastet werden.

Foto: AdobeStock/JP STUDIO LAB

Gestaltung der Televisiten

Grundsätzlich bietet der Einsatz von Televisiten den Bewohner: innen der Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit, Arztgespräche durch moderne Technologie virtuell zu führen, ohne dabei physisch eine Praxis aufsuchen zu müssen. Dieses Konzept ermögliche, trotz eingeschränkter Mobilität der pflegebedürftigen Personen, das Erfüllen hoher Qualitätsmaßstäbe in der Betreuung. Gleichzeitig könne die damit einhergehende Zeitersparnis dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

„Durch den Einsatz von Televisiten wird das Zusammenwirken zwischen Pflegeeinrichtungen und Ärzteschaft effektiv ausgestaltet, damit wird die Versorgung der Pflegebedürftigen verbessert und schneller gewährleistet. Gleichzeitig trägt dies zur Entlastung des Pflegepersonals bei“, erklärt Manne Lucha, baden-württembergischer Sozial- und Gesundheitsminister.

Unterstützt werden die Projekte durch mehrere Träger, welche unter anderem Televisiten in Pflegeeinrichtungen durchführen oder auch einzelne Einrichtungen direkt betreuen. Eine entsprechende Steuerungsgruppe zur Abdeckung datenschutzrechtlicher Belange oder ethischer Fragestellungen wurde ebenfalls eingerichtet.

Zielsetzung

„Televisiten sind ein wichtiger Baustein im Rahmen der Digitalisierung in der Pflege“, so Lucha. Aus diesem Grund stellt das zukunftsweisende Ziel der Projekte die Übernahme von Televisiten in die Regelversorgung der Pflegeeinrichtungen dar. Eine Gesamtevaluation soll die Einführung telemedizinischer Prozesse beschreiben und den langfristigen finanziellen Aufwand erfassen.

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