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Wie das CaringS-Projekt Beschäftigte in der Pflege entlasten soll
Pflege digital vernetzt: Ein Forschungsprojekt untersucht, wie smarte Technologien Pflegekräfte entlasten, Angehörige einbinden und Pflegebedürftige unterstützen.
Wie kann Digitalisierung die Pflege verbessern? Dieser Frage widmen sich Prof. Dr. Nancy Wünderlich und Dr. Julia Rötzmeier-Keuper im Forschungsprojekt „Digital Care in Aging Societies: Designing Responsible Care Ecosystems“ (CaringS). Gefördert von der Berlin University Alliance (BUA), untersuchen sie in den kommenden zwei Jahren, wie smarte Technologien Pflegekräfte entlasten, Angehörige einbinden und Pflegebedürftige unterstützen können.
„Ein verantwortungsvolles Pflege-Ökosystem berücksichtigt die Bedürfnisse aller Beteiligten und verbindet sie mit den passenden Technologien“, sagt Wünderlich. Ziel sei es, soziale Innovationen zu entwickeln, die angesichts des steigenden Pflegebedarfs eine nachhaltige Entlastung bringen. So müssten die Innovationen im Pflegebereich umsetzbar sein und dem Pflegepersonal Zeit schenken, so die Wissenschaftlerin.
Ein Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte. „Unser Ziel ist es, Technologien so zu integrieren, dass sie die Pflegesituation verbessern, die Pflegenden entlasten und ihnen mehr Zeit mit den Pflegebedürftigen schenken“, sagt Rötzmeier-Keuper. Dadurch könne auch das Risiko für Burn-out verringert werden.
Unterstützt wird das Projekt von Prof. Dr. Martin Gersch (FU Berlin) für den Bereich Wirtschaftsinformatik sowie Prof. Dr. Claudia Spies (Charité) für die medizinische Perspektive. Zudem bringt das Pflegewerk Berlin GmbH die praktischen Erfahrungen aus dem Pflegealltag ein.
Passend dazu: „Stolperfallen bei der Digitalisierung der Pflege vermeiden“ ist Thema auf dem AltenpflegeKongress am 11./12. März. Programm und Anmeldung…
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