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VdK warnt vor dramatischen Folgen der Pflegekürzungen

Der Sozialverband VdK schlägt Alarm: Die geplanten Haushaltskürzungen im Pflegebereich könnten Millionen Pflegebedürftige treffen. VdK-Chefin Bentele spricht von unehrlicher Politik.

Der VdK kritisiert die geplanten Kürzungen in sozialen Politikfeldern.
VdK kritisiert mit Blick auf die Etatdebatte im Bundestag geplante Kürzungen in sozialen Politikfeldern Foto: Miriam von Bardeleben

Der Sozialverband VdK kritisiert die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt scharf. VdK-Präsidentin Verena Bentele warnte am Donnerstag, den 09.September in Berlin vor den Folgen für Pflegebedürftige und ihre Familien. Laut VdK kalkuliert die Bundesregierung mit 3,28 Milliarden Euro weniger Ausgaben im Pflegebereich.

Besonders problematisch sei, dass kein überjähriges Darlehen zur Stabilisierung der Pflegekassen mehr vorgesehen ist. „Die Pflegekassen stehen bereits jetzt finanziell mit dem Rücken zur Wand“, erklärte Bentele. Weitere Kürzungen würden Beitragserhöhungen und Leistungseinschränkungen für Millionen Pflegebedürftige riskieren.

Die VdK-Chefin kritisierte auch die Kürzungen bei Gesundheit und Rente. Das Gesundheitsministerium müsse den stärksten Einschnitt aller Ressorts verkraften – um 7,43 Milliarden Euro. „Ein Haushalt, der Milliarden für Beton und Rechenzentren einplant, aber bei Rente, Pflege und Gesundheit spart, verliert das Vertrauen der Menschen“, sagte Bentele. Zukunftsinvestitionen dürften nicht gegen soziale Sicherheit ausgespielt werden.

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