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Sachsen bringt neue Pflegeassistenzausbildung auf den Weg

Die sächsische Regierung hat einen Gesetzesentwurf für eine neue bundesweite Pflegeassistenzausbildung beschlossen. Start soll im März 2027 sein.

Eine neue einheitliche Ausbildung zur Pflegeassistenz soll in Sachsen ab März 2027 starten.
Eine neue einheitliche Ausbildung zur Pflegeassistenz soll in Sachsen ab März 2027 starten. Foto: Werner Krüper

Das sächsische Kabinett hat einen Gesetzesentwurf zur Umsetzung einer neuen bundesweit einheitlichen Ausbildung zur Pflegeassistenz verabschiedet, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Der Entwurf geht nun an den Landtag.

Die neue Ausbildung soll am 1. März 2027 starten und dauert in der Regel 18 Monate. Sie umfasst Pflichteinsätze in der Altenpflege und im Krankenhaus. Wer zuvor eine Pflegefachkraft-Ausbildung nicht erfolgreich abgeschlossen hat, kann die Dauer verkürzen. Eine wichtige Neuerung: Auszubildende erhalten eine verpflichtende Vergütung.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) sieht in dem neuen Berufsbild einen erleichterten Einstieg in die professionelle Pflege. „Wir erreichen neue Zielgruppen und schaffen einen Anreiz, in der Pflege zu arbeiten“, sagte sie laut Mitteilung. Die Ausbildung biete eine berufliche Perspektive für alle, die keine dreijährige Pflegefachkraft-Ausbildung machen wollten oder könnten. Angesichts steigender Zahlen bei Pflegebedürftigen sei Personal dringend nötig.

Passend dazu: Die neue Pflegeassistenzausbildung in Sachsen setzt auf moderne Ansätze – doch auch die Digitalisierung bietet Chancen, um den Fachkräftemangel anzugehen. Wie KI und digitale Lösungen Ihre Einrichtung entlasten können, erfahren Sie auf der Altenpflege Digitalkonferenz 2026: Konkrete Strategien für mehr Zeit in der Pflege und weniger Aufwand in der Verwaltung.

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