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Alzheimer Forschung Initiative erklärt: So schützt Bewegung vor Demenz
In Deutschland leben 1,84 Millionen Menschen mit Demenz – Tendenz steigend. Zum Welt-Alzheimertag am 21. September startet die Alzheimer Forschung Initiative eine Serie zur Prävention.
Laut der Lancet Commission 2024 könnten weltweit rund 45 Prozent der Demenzfälle verzögert oder verhindert werden, wenn alle 14 beeinflussbaren Risikofaktoren gezielt angegangen würden. Körperliche Inaktivität gehört zu diesen Faktoren, berichtet die Alzheimer Forschung Initiative (AFI).
„Bei Bewegung geht es nicht darum, aus allen Menschen Sportler zu machen“, erklärt Dr. Anne Pfitzer-Bilsing, Leiterin der Wissenschaftsabteilung der AFI. Für die Gehirngesundheit sei vor allem regelmäßige Aktivität wichtig. Menschen, die bislang wenig aktiv sind, könnten mit kleinen Schritten anfangen.
Regelmäßige körperliche Aktivität verbessert laut AFI die Durchblutung, stärkt Herz und Gefäße und hilft, Blutdruck, Blutzucker und Körpergewicht positiv zu beeinflussen. Auch Schlaf, Stimmung und soziale Teilhabe profitieren davon.
Die AFI empfiehlt, Bewegung dauerhaft in den Alltag zu integrieren: ein Spaziergang nach dem Frühstück, Gartenarbeit oder kurze Wege zu Fuß. Motivation sei nicht jeden Tag gleich stark. Deshalb helfe es, Bewegung als kleine, feste Routine zu planen statt als großes Sportprojekt.
Demenzprävention funktioniert laut AFI als Zusammenspiel mehrerer Faktoren – neben Bewegung gehören dazu auch die Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes oder Schwerhörigkeit. Wer zusätzlich sozial aktiv bleibt und bestehende Erkrankungen gut behandeln lässt, stärkt die Gehirngesundheit auf mehreren Ebenen.
Passend dazu: Mit steigenden Demenzfallzahlen wächst auch die Belastung für Angehörige und Pflegeteams. Das Seminar „“ vermittelt Führungskräften professionelle Kommunikationstechniken für schwierige Gespräche und stärkt die Angehörigenzufriedenheit nachhaltig.
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