Demenz

Alzheimer-Todesfälle in 20 Jahren fast verdoppelt

Die Zahl der Alzheimer-bedingten Todesfälle ist in den letzten 20 Jahren stark angestiegen. Die Statistik zeigt einen Anstieg um 96 Prozent, vor allem durch den demografischen Wandel bedingt.

Demenz-Puzzle, Alzheimer
Die Zahl der Betroffenen mit einer Alzheimer-Diagnose ist in den vergangenen Jahren demografiebedingt angestiegen. Bild: AdobeStock/LIGHTFIELD STUDIOS (Symbolbild).

Im Jahr 2023 starben in Deutschland rund 10.100 Menschen an Alzheimer. Das sind fast doppelt so viele wie 2003. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, ist der Anstieg sowohl der Sterbe- als auch der Behandlungsfälle auf den demografischen Wandel zurückzuführen.

Im Jahr 2022 erhielten rund 19.000 Alzheimer-Patientinnen und -Patienten eine stationäre Behandlung. Das sind 61 Prozent mehr als 20 Jahre zuvor. 58 Prozent der Alzheimer-Patientinnen und -Patienten waren Frauen, 42 Prozent Männer.

Generell steigt das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, mit zunehmendem Alter. Mehr als die Hälfte der im Jahr 2023 Verstorbenen war über 85 Jahre alt. Auch die Krankenhausaufenthalte waren mit durchschnittlich 20,2 Tagen ungewöhnlich lang.

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