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Bewohner medikamentös ruhiggestellt? Jetzt schießen die Träger zurück
Dass Menschen in Pflegeheimen sedierende Medikamente verschrieben bekommen, die sie nicht bräuchten, ist ein viel diskutiertes Problem, das zuletzt auch die Krankenkasse AOK in ihrem „Qualitätsatlas Pflege“ bemängelt hat. Die Träger und Einrichtungen wiederum fühlen sich davon angegriffen – und schieben den schwarzen Peter zurück an die Kostenträger.
Inhalt Bundesweit erhalten 7,6 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen dauerhaft Beruhigungsmittel. In einigen Landkreisen nimmt sogar jeder vierte Mensch im Pflegeheim dauerhaft sedierende Medikamente beziehungsweise Antipsychotika ein. Die AOK hat die Dauerverordnung von Antipsychotika als Problemfeld beschrieben. Die...
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