Pflegepraxis

Demenz: Richtig kommunizieren

Pflegende in der stationären Einrichtungen können bei der Kommunikation mit Menschen mit Demenz von Demenz-Wohngemeinschaften lernen. Das schreibt Autorin Svenja Sachweh jetzt in der Dezember-Ausgabe von Altenpflege und berichtet von Ihrer Recherche in Wohngemeinschaften.

In allen WGs der Studie sorgt man mit Scherzen, Lachen und Singen für gute Stimmung. Bild: Adobe Stock/pikselstock

Menschen mit Demenz haben oft Probleme mit der Wortfindung, so Sachweh. WG-Personal gehe laut Ihrer Studie intuitiv gesichtswahrend mit unklaren Äußerungen um, indem es sie unauffällig und zugleich verständnis-
sichernd übersetzt. So erkenne eine Pflegeperson, was ein schimpfend an der Hose nestelnder Herr mit den Worten „Der Stein ist auf!“ meint. Sie sagt bestätigend: „Da fehlt ’n Knopf, ne?“ „Man dolmetscht sogar validierend die nonverbalen Signale derjenigen, die kaum noch sprechen – und gibt ihnen damit gewissermaßen ihre Stimme zurück. Das ist nicht immer einfach, aber lernbar“, so Sachweh.

Mehr Tipps zum Umgang mit Menschen mit Demenz lesen Sie im Beitrag in der Dezember-Ausgabe von Altenpflege.