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Forum Pflege Perspektiven: Selbstfürsorge im Fokus

Die ALTENPFLEGE 2026 bietet vom 21. bis 23. April ein neues Forum Pflege Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen Selbstfürsorge, mentale Gesundheit, Resilienz und praktische Tipps für den Pflegealltag.

Selbstfürsorge, Resilienz und mentale Gesundheit für Pflegefachkräfte stehen beim neuen Forum Pflege Perspektiven im Fokus (Symbolbild von 2024).

Exklusives Angebot für Pflegefachkräfte

Die Fachmesse ALTENPFLEGE erweitert ihr Programm um ein neues Forum, das sich gezielt an Pflegefachkräfte richtet. Vom 21. bis 23. April 2026 können Besucher:innen täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr das Forum Pflege Perspektiven im Messezentrum Nürnberg besuchen. Das neue Format rückt die Bedürfnisse der Pflegenden in den Mittelpunkt und bietet konkrete Impulse für den Berufsalltag in Halle 8, mitten im Messegeschehen.

Vielfältiges Programm am ersten Messetag

Am 21. April 2026 startet das Forum mit einem dichten Programm. Den Auftakt macht um 10:00 Uhr Felix Wiedenhaus mit seinem Vortrag „Mentale Gesundheit in der Pflege: Schlüsselressourcen wirksam stärken“. Thomas Hilse von HILSE:KONZEPT beleuchtet anschließend das Thema „Resilienz und Arbeitgebermarke – Widerspruch oder Wirkungsverstärkung?“. Carolyn Jünger fragt um 10:40 Uhr: „Sorgen oder Selbstfürsorge? Wie ein hörgerechtes Umfeld eine Entlastung für Mitarbeitende sein kann“.

Peter Minarzt zeigt um 11:00 Uhr „Resilienz beginnt in der Anleitung: Alltagstaugliche Schritte für PDL & Praxisanleitende“. Mona Schöffer von der Stephanus Stiftung widmet sich der Frage „Was Pflegekräfte wirklich belastet – und was hilft“. Heiko Pietsch erklärt, „Wie negativer Stress auch im Pflegealltag reduziert werden kann“. Nach der Mittagspause folgen weitere Programmpunkte zu Themen wie Berufsordnung, effizientes Förderungsmanagement, Pflegekammer und Auszubildendengewinnung. Sandra Postel und Leonie Podday laden um 12:00 Uhr zu „Unsere Berufsordnung spielerisch kennenlernen: Fälle aus der Altenpflege (Impuls & Diskussion)“ ein.

Resilienz und Work-Life-Balance am zweiten Tag

Der 22. April widmet sich intensiv der Resilienz-Stärkung. Melanie Philip startet um 10:00 Uhr mit „Ankommen entscheidet. Warum gutes Onboarding zur Resilienz beiträgt“. Katja Lohmann zeigt, wie Selbstfürsorge die mentale Gesundheit fördert. Ingo Walter präsentiert „Haltung schlägt Handout – Resilienz in der Praxis“. Annemarie Fajardo referiert über Vorbehaltsaufgaben und Befugniserweiterung als Ressource für Resilienz. Udo Pohler und Dörte Magens stellen das Projekt GAP zur Arbeitszeitorganisation vor. Ilse Buchgraber spricht über die Balance aus Empathie und Selbstempathie. Nach der Mittagspause folgen Vorträge zu Stressbewältigung, Automatisierung und interkultureller Qualifizierung internationaler Fachkräfte durch das Goethe-Institut.

Burnout-Prävention und digitale Helfer

Der dritte Messetag beginnt mit Judith Ebel zum Thema „Digitalisierung in lernenden Organisationen“. Natalie Valentin stellt „Resilienzrituale für den Pflegealltag“ vor. Marc Urban fragt: „Entlastung versprochen – Überlastung geliefert? Wie erfolgreiche Digitalisierung mentale Gesundheit im Pflege-Alltag stärkt“. Britta Klemm und Lukas Lambertz präsentieren „Burnout? Nein danke! Gemeinsam zu attraktiven Arbeitswelten: Selbstfürsorge stärken – Belastung reduzieren – Arbeitgeberattraktivität steigern“. Daniel Hoffmann zeigt, wie Gesetze und digitale Helfer 2026 den Alltag spürbar entlasten. Sebastian Thieswald und Christophe Holzapfel schließen mit „Moderne Pflege braucht starke Mitarbeiter – zeitgemäße Systeme mit empathischer und klarer Führung, die sie stärken“.

Das neue Forum versteht sich als Plattform, die konkrete Hilfestellungen für die tägliche Arbeit in stationären Altenpflegeeinrichtungen vermittelt. Die Besucher:innen erhalten praktische Tipps, die sie direkt in ihrem beruflichen Umfeld umsetzen können. Das Format ergänzt die bestehenden Foren der ALTENPFLEGE, zu denen auch das Forum Digital & Innovativ sowie das Forum Verpflegung, Hauswirtschaft & Wohnen gehören.