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Katholische Altenhilfe kritisiert Hürden für ausländische Pflegekräfte

Komplizierte Anerkennungsverfahren und langsame Behörden bremsen die Integration ausländischer Pflegekräfte aus. Der Verband katholischer Altenhilfe fordert Reformen.

Die Integration ausländischer Pflegekräfte dauere zu lange, kritisiert der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland.
Die Integration ausländischer Pflegekräfte dauere zu lange, kritisiert der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland. Foto: Werner Krüper

Der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland dringt auf eine zentrale Instanz für die Bearbeitung von Anerkennungen ausländischer Pflegekräfte. Eine bundesweite digitale Work-and-Stay-Agentur könne Anerkennungsverfahren beschleunigen, sagte Verbandsgeschäftsführer Andreas Wedeking in Berlin.

Das Bundeskabinett hatte im November 2025 Eckpunkte einer solchen Agentur beschlossen. Ausländische Fachkräfte sollen Unterlagen auf einer zentralen IT-Plattform einreichen können. Alle Behörden sollen dann darauf zugreifen können.

Laut Wedeking bleiben Stellen trotz erfolgreicher Anwerbung von Pflegern im Ausland oft monatelang unbesetzt. Verantwortlich seien uneinheitliche Anerkennungsverfahren in den Bundesländern und das geringe Tempo der Behörden. Die Verfahren seien so kompliziert, dass sie nur auf Einzelfallebene zu bearbeiten seien. „Die Kosten dafür wandern eins zu eins in die Pflegesätze“, kritisierte er.

Der Verband fordert zudem eine Positivliste ausländischer Pflegeabschlüsse, die als gleichwertig zur deutschen Pflegeausbildung anerkannt werden sollten. Aufenthaltstitel sollten für eine praxistaugliche Dauer erteilt werden.

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