Ausbildung

Wie sich die Zahl der Pflege-Azubis 2024 entwickelt hat

Das Statistische Bundesamt hat vorläufige Zahlen zur Zahl der Auszubildenden in der Pflege im Jahr 2024 veröffentlicht. Erstmals liegen auch Daten zu den Pflegestudierenden vor. Wie hoch der Anteil tatsächlich ist.

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Knapp 147.000 Personen befanden sich 2024 in einer Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann. Foto: Werner Krüper

Gesamtzahl der Pflege-Azubis bleibt gleich

Zum Jahresende 2024 befanden sich nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 147.100 Personen in einer Ausbildung zur Pflegefachfrau bzw. zum Pflegefachmann. Damit blieb die Zahl der Auszubildenden gegenüber 2023 (146.900) nahezu konstant. Allerdings wurden im Jahr 2024 rund 59.500 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen – ein Plus von 9 Prozent (5.100) gegenüber dem Vorjahr. bpa-Präsident Bernd Meurer forderte angesichts der vorgelegten zahlen, die generalistische Ausbildung kritisch zu überprüfen. „Auch eine parallele Wiedereinführung der eigenständigen Altenpflegeausbildung muss diskutiert werden“, so Meurer.

Frauenanteil weiterhin hoch, aber Männer holen auf

Frauen dominieren nach wie vor die Pflegeausbildung. Im Jahr 2024 lag ihr Anteil bei 74 Prozent. Allerdings sank die Zahl der weiblichen Auszubildenden leicht um ein Prozent auf 108.700. Die Zahl der männlichen Auszubildenden stieg dagegen um 4 Prozent auf 38.400.

Erstmals Zahlen zu Pflegestudierenden veröffentlicht

Neben der Ausbildung bietet das Pflegestudium eine weitere Qualifizierungsmöglichkeit. Erstmals wurden hierzu vorläufige Ergebnisse veröffentlicht. Ende 2024 waren rund 1.200 Studierende in einem Bachelorstudiengang der Pflege eingeschrieben, darunter 700 Erstsemester. Seit 2024 wird das Pflegestudium durch das Pflegestärkungsgesetz finanziell gefördert.

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