News

Wie viele Beschäftigte in der Altenpflege einen Migrationshintergrund haben

Altenpflege ohne Zuwanderer? Undenkbar! Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts zeigen: In Pflegeberufen ist der Anteil von Fachkräften mit Einwanderungsgeschichte besonders hoch.

Drei beschäftigte in der Altenpflege reden miteinander. Zwei haben einen Migrationshintergrund.
Drei Beschäftigte aus dem Haus Elisabeth in Kirchhain reden miteinander. Ohne Mitarbeitende aus dem Ausland würde die Pflege in Deutschland zusammenbrechen. Foto: Tino Schaft

In der Altenpflege sind Fachkräfte mit Einwanderungsgeschichte überdurchschnittlich stark vertreten. Laut einer aktuellen Analyse des Statistischen Bundesamts (Destatis) liegt ihr Anteil in diesem Berufsfeld bei 31 Prozent. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft haben 26 Prozent aller abhängig Beschäftigten eine Einwanderungsgeschichte.

Als Engpassberufe gelten Tätigkeiten, in denen laut Bundesagentur für Arbeit bereits ein Mangel an Fachkräften besteht oder droht. Dazu gehört neben der Altenpflege auch die Bauwirtschaft, die Lebensmittelindustrie sowie der Personen- und Güterverkehr. Insgesamt spielen zugewanderte Menschen eine tragende Rolle in vielen dieser Berufe.

Die Zahlen zeigen, wie wichtig Zuwanderung für die Pflegebranche ist. Ohne Fachkräfte mit Migrationshintergrund wäre die Versorgung in vielen Einrichtungen der stationären Altenpflege gefährdet.

Passend dazu: Pflegende mit Migrationshintergrund: Mehr Überstunden, weniger Wertschätzung