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Bundesrat stimmt über Leiharbeit in der Pflege ab
Bayern möchte die Leiharbeit in der Pflege einschränken und hat dazu einen Vorschlag in den Bundesrat eingebracht. Darüber soll am 02. Februar abgestimmt werden.
„Leiharbeit sollte die Ausnahme sein, denn sie ist keine nachhaltige Lösung für den Fachkräftemangel in der Pflege. Im Gegenteil führt die Inanspruchnahme von Zeitarbeitskräften häufig zu schlechterer Pflegequalität und Unmut beim Stammpersonal. Leiharbeitnehmer müssen oft die unbeliebten Schichten in der Nacht und an den Wochenenden nicht übernehmen. Gleichzeitig bekommen sie dazu häufig mehr Geld als das Stammpersonal“, sagt Judith Gerlach, die bayerische Gesundheitsministerin.
Gerlach erklärte: „Unsere bayerische Initiative setzt an der Wurzel des Problems an, das auf Bundesebene gelöst werden muss. Wir erwarten, dass die Bundesregierung alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpft, um Leiharbeit in der Pflege zu begrenzen und das Stammpersonal zu stärken. Denkbar sind Vorschriften zu einer stärkeren Gleichbehandlung von Stamm- und Leihpersonal, Gehaltsdeckel für Zeitarbeitsfirmen und bessere Rahmenbedingungen für Ausfallkonzepte in den Einrichtungen, wozu insbesondere auch Regelungen für eine gesicherte Refinanzierung gehören.“
Die Ministerin forderte: „Der Bundesrat soll daher die Bundesregierung aufrufen, Regelungen zu prüfen und zu etablieren, die die Lage verbessern. Ziel ist, dass Stammpersonal und Leiharbeitskräfte gleichbehandelt werden. Bislang hat Bundesgesundheitsminister Lauterbach dieses Thema vernachlässigt.“
Eine Antwort auf “Bundesrat stimmt über Leiharbeit in der Pflege ab”
Was soll ich sagen??? Es hat lange genug gedauert und ist der erste Schritt in die absolut richtige Richtung.
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