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18 Millionen Euro für psychische Gesundheit in der Langzeitpflege
Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach setzt sich für eine stärkere Prävention psychischer Erkrankungen bei Pflegekräften in der stationären Altenpflege ein.
Judith Gerlach betonte am Sonntag die Notwendigkeit, die Resilienz der Pflegenden zu stärken. Sie unterstützt Maßnahmen zur Verbesserung der physischen und psychischen Ressourcen und des Wohlbefindens der Beschäftigten. Dafür stellt das Ministerium knapp 18 Millionen Euro zur Verfügung. „Das ist ein wichtiger Schritt, um psychischen Erkrankungen bei stark belasteten Beschäftigten in der Langzeitpflege und Eingliederungshilfe vorzubeugen“, so die Ministerin.
Gerlach verwies auf das Forschungsprojekt MUTASPIR (Mitarbeiterorientierung, Unternehmenskultur, Top-down und Bottom-up, Angebote zur Ressourcen-Mobilisierung, Spiritual Leadership, Patientenzufriedenheit, Implementierung, Religions- und Kultursensibilität). Das Projekt der Hochschule für Philosophie München (HFPH) untersucht die positive Wirkung von „Spiritual Care“ auf die Gesundheit und Stressreduktion von Pflegekräften. Es gibt konkrete Handlungsempfehlungen, wie Spiritualität und Achtsamkeit in den Pflegealltag integriert werden können.
Zum Abschluss des Projekts MUTASPIR hat die HFPH einen Handlungsleitfaden für Beschäftigte in der Langzeitpflege herausgegeben.
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