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Was der Diakonie-Chef von Robotern in der Pflege hält

Der niedersächsische Diakonie-Chef Hans-Joachim Lenke hat sich für den verstärkten Einsatz von Robotern in der Pflege ausgesprochen.

Hans-Joachim Lenke
Hans-Joachim Lenke ist Vorstandssprecher der Diakonie in Niedersachsen. Bild: Diakonie Niedersachsen

Heberoboter könnten die Pflegekräfte körperlich entlasten, während soziale Roboter einen Teil der sozialen Interaktion übernehmen könnten, sagte Lenke in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) zum Internationalen Tag der Pflegenden. „Auch um dem immer größer werdenden Personalmangel entgegenzuwirken“, so der Diakonie-Chef.

Die Diakonie als großer Träger der Pflege in Niedersachsen sieht die Notwendigkeit, den Pflegealltag effizienter zu gestalten und die Digitalisierung voranzutreiben. Es gehe darum, bürokratische Abläufe und Dokumentationspflichten so schlank und effizient wie möglich zu gestalten, damit die immer weniger werdenden Pflegekräfte in der Pflege und nicht am Faxgerät eingesetzt werden können. So soll die Pflegedokumentation per Tablet und Sprachsteuerung möglich sein.

Ziel ist es, den Pflegeberuf attraktiver zu machen und die Lücke zu schließen, die durch das Ausscheiden der „Babyboomer“-Pflegekräfte entsteht. „Der Nachwuchs ist da, aber bei weitem nicht in der Zahl, die wir für die Aufrechterhaltung des derzeitigen Systems benötigen“, so Lenke. Er plädierte auch dafür, den Pflegenden mehr Verantwortung zu übertragen, etwa bei der Wundversorgung oder in der Palliativmedizin. Das würde auch die Ärztinnen und Ärzte entlasten.

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