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Nachhaltigkeitspreis für diakonische Gesellschaft

Die Lafim-Diakonie hat in der Kategorie Strategie – Große Unternehmen den Deutschen Award für Nachhaltigkeitsprojekte gewonnen. Der Preis wurde vom Nachrichtensender N-TV, dem Magazin DUP Unternehmer und dem Deutschen Institut für Service-Qualität vergeben.

Christian Schehle zwischen Matthias Welsch (Vorstand Personal und Diakonie) und Dr. Jörg Antoine (Kaufmännischer Vorstand). Foto: Lafim-Diakonie

Die Nachhaltigkeitsstrategie der Lafim-Diakonie zielt auf Klimaneutralität bis 2035 ab, ohne auf Kompensationsmaßnahmen zurückzugreifen. Dabei setzt das Unternehmen auf einen ganzheitlichen, zukunftsorientierten Ansatz. Mit Innovation und Engagement werde danach gestrebt, einen positiven Umwelteinfluss zu erzielen und alle Mitarbeitenden in diesen Prozess einzubeziehen. Ein bereits erzielter Erfolg ist die Reduktion der CO2-Emissionen um 27 Prozent bezogen auf 2017. Dies wurde durch gezielte Energieeffizienzmaßnahmen und den Übergang zu erneuerbaren Energiequellen geschafft.

Zur Strategie gehören beispielweise die konsequente Überwachung der CO2-Emissionen, der Einsatz von Ökostrom, die Installation von Photovoltaikanlagen, der Austausch veralteter Heizsysteme durch moderne Blockheizkraftwerke und erste Wärme-pumpen sowie die Einführung von Elektrofahrzeugen. Weitere Maßnahmen sind etwa die Initiative „Klimafreundlich pflegen“ in Zusammenarbeit mit der AWO.

Schirmherrin Brigitte Zypries, Bundesjustiz- und Bundeswirtschaftsministerin a. D.: „Die Preisträger des Awards zeigen beispielhaft das nachhaltige Engagement der deutschen Unternehmen auf allen Ebenen. Der Award ist hoffentlich auch Inspiration für weitere Unternehmen und Institutionen, die notwendigen Schritte in Richtung Nachhaltigkeit entschlossen voranzutreiben.