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Wer die VdPB zukünftig führt
Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) hat eine neue Spitze gewählt: Kathrin Weidenfelder wird Präsidentin, unterstützt von Prof. Dr. Matthias Drossel und Michael Wetterich.
Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) hat eine neue Führungsspitze: Die Delegiertenversammlung am 27. Juni hat Präsidium und Vorstand turnusmäßig neu gewählt. Neue Präsidentin ist Kathrin Weidenfelder. Unterstützung bekommt sie von Prof. Dr. Matthias Drossel als 1. Vizepräsident und Michael Wetterich als 2. Vizepräsident. Alle drei gehörten bereits dem letzten Vorstand an. Sie sind daher bestens mit den bisherigen berufspolitischen Aktivitäten vertraut.
Neben der neuen Spitze hat die Delegiertenversammlung Carolin Hack, Anna Kaiser und Steve Brachwitz in den Vorstand gewählt. Wiedergewählt wurden Andrea Hopfner, Agnes Kolbeck, Stefanie Schlieben, Sonja Voss und Johannes Bischof. Letztere beide vertreten die stationäre Langzeitversorgung im der VdPB.
„Mit meinem neuen Amt als Präsidentin der VdPB verbinde ich zunächst einmal großen Dank an die Delegierten, die mich gewählt haben, aber auch an den scheidenden Präsidenten Georg Sigl-Lehner und seine Vertreterinnen“, sagte Weidenfelder.
Prof. Dr. Drossel hob hervor, eine enge Zusammenarbeit mit Berufsverbänden und Gewerkschaften anzustreben, um eine funktionierende Selbstverwaltung der Pflegeprofession zu etablieren. Michael Wetterich betonte, dass die weitere Ausarbeitung und Umsetzung einer bereits vorhandenen Strategie zu den vordringlichen Aufgaben des neuen Präsidiums zählen.
„Wir werden außerdem sehr zügig das Gespräch mit Staatsministerin Judith Gerlach suchen und im Dialog mit ihr sowie ihrem Ministerium nachdrücklich die Interessen der Berufsgruppe vertreten“, ergänzte Weidenfelder. Für eine stabile pflegerische Versorgung brauche man die Politik als Verbündete.
Die VdPB entstand 2017 als Alternative zur Pflegekammerbewegung in anderen Bundesländern. Die Mitgliedschaft ist freiwillig und kostenfrei.
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