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Arbeitgeberverband fordert Steuererleichterungen für Pflegekräfte

Der Bundesverband Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen e.V. (bad) hat umfassende Steuerentlastungen für alle Pflegekräfte gefordert – nicht nur für ausländische Fachkräfte.

Steuerermäßigungen würden den meisten Beschäftigten sofort ein Plus beim Netto-Gehalt bringen. AdobeStock/Markus Witt

Die Bundesregierung hat vor wenigen Tagen im Rahmen der Haushaltsplanung 2025 ihre „Wachstumsinitiative“ vorgestellt. Sie sieht unter anderem vor, dass neu zugewanderte Fachkräfte in den ersten drei Jahren Teile ihres Bruttolohns steuerfrei belassen können. Der bad e.V. begrüßt die Maßnahmen grundsätzlich, hält sie aber für unzureichend. Der Arbeitgeberverband fordert stattdessen eine sofortige Entlastung aller Pflegekräfte bei der Einkommensteuer.

„Zur Attraktivitätssteigerung des Pflegeberufs ist eine Steuerfreistellung nicht nur für aus dem Ausland kommende Fachkräfte, sondern für alle in der Pflege arbeitenden Menschen ein Instrument, das von den politisch Verantwortlichen genutzt werden sollte“, sagte Jasmin Arbabian-Vogel, Vorstandsmitglied des bad-Landesverbands Niedersachsen.

Ausländische Fachkräfte allein über steuerliche Vorteile anwerben zu wollen, greife aber auch aus einem anderen Grund zu kurz: „Die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und die damit zusammenhängenden Verfahren bieten noch genügend Verbesserungsbedarf, bevor steuerliche Vorteile hier überhaupt greifen können.“

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