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Das kann Dienstkleidung in der Pflege
Ob Tragekomfort, Hygiene oder Wiedererkennung – die Dienstkleidung in Pflegeeinrichtungen muss einer Reihe von Kriterien gerecht werden. Inwieweit auch die Individualisierung der Kleidung für Bewohner: innen und Mitarbeitende eine Rolle spielt, hat Marina Hümmer, Leitung Marketing und Kommunikation des Pflegedienstleisters „newcare Gruppe“, im Gespräch mit Altenpflege erläutert.
Auswahlkriterien
Türkis: frisch, einladend und modern. Gekleidet in dieser Farbe pflegen und unterstützen Mitarbeitende tagtäglich die Bewohner: innen in den Pflegeeinrichtungen der „newcare“. Der Farbton passe gut zu dem Ansatz, eine heimische und angenehme Atmosphäre für alle Beteiligten zu schaffen, berichtet Marina Hümmer. Angesichts langer und meist anstrengender Schichten seien eine gute Passform und atmungsaktive Stoffe Grundvoraussetzungen für die Dienstkleidung in allen Arbeitsfeldern. Da die Tätigkeitsbereiche in Pflege- und Senioreneinrichtungen allerdings von Koch/Köchin bis hin zur Pflegefachkraft variieren, wird die Kleidung vorab nach verschiedenen Funktionen differenziert. Um den individuellen Geschmack und persönliche Vorlieben zu berücksichtigen, stehen den Mitarbeitenden der „newcare“ mehrere Varianten in unterschiedlichen Schnitten und Größen zur Verfügung.
Wiedererkennung
Einfach strukturiert mit klaren Linien, aber ohne überflüssige Details: So können auch Bewohner: innen mit Einschränkungen die Mitarbeitenden direkt und zweifellos erkennen. Das Einzige, was neben der türkisenen Farbe auffällt, sind die drei Stichworte – mutig, empathisch, innovativ – welche samt Firmenlogo auf die Rückseite der Dienstkleidung aufgestickt sind. So solle verdeutlicht werden, dass die zentralen Unternehmenswerte nicht nur Worte sind, sondern aktiv gelebt werden, so Hümmer.
Nachhaltigkeit
Dahingegen nicht auf die Dienstkleidung aufgestickt sind die Namen der Mitarbeitenden – und das aus einem bestimmten Grund: Nachhaltigkeit. Um ressourcensparend und flexibel agieren zu können, tragen die Mitarbeitenden Magnetnamensschilder, die schnell und einfach ausgetauscht werden können – etwa bei Namensänderungen oder Personalwechsel. Doch den ursprünglichen Zweck erfüllen die abnehmbaren Schilder allemal. Bewohner: innen können Pflegefachkräfte deutlich erkennen und direkt ansprechen. Dies ermöglicht einen Umgang auf persönlicher Ebene mit den pflegebedürftigen Personen – und im Team.
Welche Auswahlkriterien noch wichtig für Dienstkleidung im Pflegebereich sind, was für eine Zielsetzung bei der Neubeschaffung angestrebt wurde und ob durch neue Dienstkleidung sogar Veränderungen im Unternehmen wahrnehmbar sind, erfahren Sie in der Oktober-Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege in der Rubrik „Nachgefragt“.
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