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MÜNCHENSTIFT eröffnet beschützenden Bereich für Demenzkranke

Die MÜNCHENSTIFT hat im Haus St. Maria Ramersdorf 27 Plätze für Menschen mit Demenz und Weglauftendenz geschaffen. Das neue Angebot reagiert auf wachsenden Bedarf.

Auf dem Bild v.l.: Hausleiter Holger Damme, die Spender Iréne und Erich Lejeune, Bürgermeisterin und MÜNCHENSTIFT-Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl und MÜNCHENSTIFT-Geschäftsführer Andreas Lackner.
Auf dem Bild v.l.: Hausleiter Holger Damme, die Spender Iréne und Erich Lejeune, Bürgermeisterin und MÜNCHENSTIFT-Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl und MÜNCHENSTIFT-Geschäftsführer Andreas Lackner. Foto: Münchenstift

Laut MÜNCHENSTIFT richtet sich der beschützende Bereich an demenziell erkrankte Menschen mit Hin- oder Weglauftendenz, bei denen das Risiko besteht, dass sie sich oder andere gefährden. „Wir wollen Schutz bieten, ohne einzuengen“, erklärte Geschäftsführer Andreas Lackner das Konzept bei der Einweihung.

Die Finanzierung erfolgte durch das Förderprogramm PflegesoNah des Landesamts für Pflege und eine Spende von 100.000 Euro des Münchner Unternehmers Prof. Dr. Erich Lejeune und seiner Frau Iréne. Die Planungen begannen laut MÜNCHENSTIFT 2022, die Umsetzung startete Anfang 2024.

„Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt. Gleichzeitig sind genau diese Menschen besonders verletzlich“, betonte Lackner. Sie bräuchten Sicherheit, Orientierung und eine angemessene Umgebung. Bürgermeisterin Verena Dietl verwies auf den wachsenden Pflegebedarf in München: „Hinter der Entwicklung stehen nicht nur Zahlen, sondern auch die Menschen und ihre Angehörigen.“

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