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Wenn Roboter in der Altenpflege Witze erzählen

Die Diakonie Niedersachsen hat in Hannover eine Ausstellung zur Digitalisierung in der Pflege organisiert. Neue Technologien wie KI und Robotik sollen Pflegekräfte unterstützen, nicht ersetzen.

Judith Ebel, Dipl. Pflegepädagogin, Gründerin/CEO SuperNurse, Vorständin Care for Innovation e.V auf dem Innovationsforum Pflege
Judith Ebel, Gründerin von SuperNurse, informiert auf dem Innovationsforum Pflege in Hannover über ihr Angebot. Foto: DWiN/Christian Behrens

Die Diakonie Niedersachsen und der Niedersächsische Evangelische Verband für Altenhilfe und Pflege (NEVAP) haben am Dienstag auf dem ersten „Innovationsforum Pflege“ in Hannover innovative Ansätze zur Entlastung von Pflegekräften durch Digitalisierung vorgestellt.

Zwölf Aussteller zeigten im Sheraton Pelikan Hotel Lösungen wie den KI-gestützten Betreuungsroboter „Bearcover“, der bei Kontrollgängen unterstützt, oder den Chatbot-basierten Roboter „Navel“, der mit Pflegebedürftigen kommunizieren kann. Auf Basis des Chatbots ChatGPT könne der Roboter sogar Witze erzählen. Seit Anfang des Jahres sind nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur bereits 16 der knapp 28.000 Euro teuren Roboter testweise unter anderem in Seniorenheimen im Einsatz. „Es ist ein Feuerwerk der digitalen Möglichkeiten, das wir für die Pflege haben“, sagt NEVAP-Vorstandsvorsitzender Sven Schumacher.

Diakonie-Vorstand Hans-Joachim Lenke betonte, die Technik solle die Pflegekräfte unterstützen, aber nicht ersetzen. Angesichts des Fachkräftemangels seien solche Innovationen unverzichtbar.

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