News

Usbekistan setzt auf Pflegeausbildung nach deutschem Standard

Ein neues Abkommen zwischen Deutschland und Usbekistan soll in den nächsten zehn Jahren bis zu 20.000 Pflegefachpersonen nach Deutschland bringen. Doch wie soll das funktionieren?

Sang-Woo Pai, CEO von Globogate und Bekhzod Musaev, Minister für Beschäftigung und Armutsbekämpfung der Republik Usbekistan bei der Unterzeichnung des Abkommens in Samarkand.
Sang-Woo Pai, CEO von Globogate (li.) und Bekhzod Musaev, Minister für Beschäftigung und Armutsbekämpfung der Republik Usbekistan bei der Unterzeichnung des Abkommens in Samarkand, Foto: Pressedienst des Ministeriums für Industrie, Handel und Entwicklung Usbekistan

In einem wichtigen Schritt zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in der deutschen Pflege haben die Globogate concept AG und die usbekische Regierung ein Kooperationsabkommen zur Gründung mehrerer medizinischer Akademien für Pflegekräfte in Usbekistan unterzeichnet.

Das Abkommen, das im Rahmen der Zentralasienreise von Bundeskanzler Olaf Scholz geschlossen wurde, sieht den Start von 14 Bildungseinrichtungen ab 2025 vor. Diese „Deutsche Medizinische Akademie für Pflegefachkräfte“ wird usbekische Pflegekräfte nach deutschen Standards ausbilden und eine sofortige volle Anerkennung für den deutschen Arbeitsmarkt ermöglichen. Das Abkommen hat eine Laufzeit von zehn Jahren und ermöglicht die Anwerbung von jährlich über 2.000 Pflegefachkräften nach Deutschland.

„Dieses Abkommen ist ein Meilenstein im Bereich der Rekrutierung, Aus- und Weiterbildung von dringend benötigten Fachkräften im Pflegebereich“, betont Sang-Woo Pai, CEO der Globogate concept AG.

Passend dazu: Zukunft der Pflege: Von der Einstiegsqualifizierung bis zum Master. Heike Jurgschat-Geer auf dem AltenpflegeKongress. Am 26. November geht es in Würzburg los.
Alle Termine, Orte und Anmeldung…