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Diakonie testet Exoskelette in der Altenpflege
Pflege ist ein Knochenjob. Ein Exoskelett könnte Pflegekräfte körperlich entlasten – doch hält das Hightech-Gerät, was es verspricht? Erste Ergebnisse einer Studie machen Hoffnung.
Die Diakonie Stiftung Salem untersucht in einer Pilotstudie, wie Exoskelette Pflegekräfte körperlich entlasten können. Als eine von 14 Probanden testet Marion Ossenfort das Exoskelett im Altenpflegeheim Hille in Minden. Sie berichtet von einer spürbaren Entlastung der Wirbelsäule, die ihre Rückenschmerzen lindert und ihre Beweglichkeit verbessert.
Die Pilotstudie startete im Januar 2024 und wird in Kooperation mit dem Verein WohnXperium e.V. und der bkk melitta hmr durchgeführt. Die wissenschaftliche Begleitung soll zeigen, ob Exoskelette Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugen und krankheitsbedingte Fehlzeiten reduzieren können. Simone Lawrenz, zuständig für das Betriebliche Eingliederungsmanagement bei der Diakonie Stiftung Salem, hofft, dass das Exoskelett die Berufschancen von Pflegekräften verbessert und Langzeitausfälle verhindert.
Das Exoskelett „BionicBack“ des Herstellers Help Tech GmbH soll die Rückenmuskulatur bei statischen Tätigkeiten entlasten und die Körperhaltung verbessern. Carolin Mühle, Business Development Managerin bei Help Tech, beschreibt das Gerät als einfach und schnell anzulegen. Die Langzeitwirkung wird nun in einer Studie über 75 Arbeitstage untersucht.
Mehr über die Studie und erste Ergebnisse lesen Sie in der November-Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege.
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