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Pflegewissenschaftlerin erneut in den Deutschen Ethikrat berufen

Ein starkes Signal für die professionelle Pflege: Eine Pflegewissenschaftlerin der Hochschule Esslingen ist erneut in den Deutschen Ethikrat berufen worden. Die Expertin ist keine Unbekannte.

Prof. Dr. Annette Riedel, Hochschule Esslingen
Prof. Dr. Annette Riedel von der Hochschule Esslingen ist erneut in den Deutschen Ethikrat berufen worden. Foto: Privat

Die Pflegewissenschaftlerin Prof. Dr. Annette Riedel von der Hochschule Esslingen ist erneut Mitglied im Deutschen Ethikrat. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas berief die renommierte Pflegeethikerin zusammen mit weiteren Expert:innen zum zweiten Mal für das ehrenamtliche Mandat. „Es erfüllt uns mit großer Freude, dass die Kollegin aus unserer Fakultät Soziale Arbeit, Bildung und Pflege erneut in dieses wichtige Amt berufen wurde“, sagte der Rektor der Hochschule Esslingen, Prof. Christof Wolfmaier.

Prof. Dr. Riedel lehrt seit 2008 an der Hochschule Esslingen mit den Schwerpunkten Pflegewissenschaft und Ethik. Sie gilt als führende Expertin für Pflegeethik und entwickelt ethische Leitlinien und Fallbesprechungen. Im Jahr 2019 habilitierte sich Prof. Riedel mit einer viel beachteten Arbeit zur Konstruktion einer Ethikleitlinie zur palliativen Sedierung im stationären Hospiz. Sie ist Studiendekanin des Masterstudiengangs Pflegewissenschaft und stellvertretende Vorsitzende der Ethikkommission der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft.

Der Deutsche Ethikrat befasst sich mit ethischen, medizinischen und rechtlichen Fragen, die sich aus dem Fortschritt der Lebenswissenschaften ergeben. Am 14. November wählt der Deutsche Ethikrat einen neuen Vorsitz.

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