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Digitalisierung in der Pflege: Woran Projekte häufig scheitern

Die Digitalisierung verspricht eine Erleichterung von Prozessen. Doch die Realität zeigt, dass diese Versprechungen nicht immer eingehalten werden können. Das sind die Gründe.

Foto: Werner Krüper

Laut Experte Moritz Hagen von der digatus it consulting GmbH werden häufig Fehlentscheidungen bei der Technologieauswahl getroffen: „Die Entscheidung für eine Software wird getroffen, ohne vorher zu prüfen, ob sie die Anforderungen der Pflegenden tatsächlich erfüllt.“ In der Folge fehlten dann häufig wichtige Funktionen und Mitarbeitende seien geneigt, wieder zur Papierakte zu greifen.

Auch fehlendes Projektmanagement sei ein häufiges Problem: Die Fachsoftware wird unter Leitung des Herstellers eingeführt und durch interessierte Mitarbeitende begleitet – und trotzdem gerät die Einführung ins Stocken, Termine werden nicht eingehalten, Probleme werden zu spät bekannt. Laut Hagen erfordern größere Projekte ein systematisches Projektmanagement. Gegebenenfalls müssten Mitarbeitende entsprechend ausgebildet werden.

Welche weiteren Stolpersteine und praxisnahe Lösungen es für die Digitalisierung in der Pflege gibt, erklärt Moritz Hagen in seinem Vortrag „Digitalisierung in der Pflege – Stolperfallen vermeiden, Chancen nutzen“ auf dem AltenpflegeKongress. Alle Infos und Anmeldung auf unserer Webseite.