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Was der Bayerische Pflegerat und die Pflegeministerin besprochen haben
Neuer Schwung für die Pflege: Der Bayerische Landespflegerat und Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) sprachen über das Pflegekompetenzgesetz, Ausbildung und Image der Pflege.
Der neue Vorstand des Bayerischen Landespflegerats (BLPR) hat sich in der vergangenen Woche mit Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) zu einem ersten persönlichen Austausch getroffen. Zentraler Diskussionspunkt war das Pflegekompetenzgesetz, das noch im alten Jahr vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Es soll Pflegefachpersonen mehr Eigenständigkeit und größere Verantwortung ermöglichen. „Das Pflegekompetenzgesetz ist ein erster wichtiger Schritt zum gezielten Einsatz von Pflegekompetenzen, auch wenn es noch stark in der Delegation verhaftet bleibt“, sagte Claudia Hauck, Vorsitzende des BLPR. Dr. Sabine Berninger forderte, die Substitution stärker in den Vordergrund zu rücken.
Ministerin Gerlach betonte: „Das Pflegekompetenzgesetz liegt inhaltlich auf der von Bayern vertretenen Linie der Professionalisierung des Pflegeberufs.“ Das Gesetz stärke die Professionalisierung des Pflegeberufs und verbessere die Effizienz der Arbeitsabläufe und der Personalplanung. Die Ministerin versprach: „Bayern wird sich daher auch unter der neuen Bundesregierung für das Inkrafttreten des Pflegekompetenzgesetzes einsetzen.“
Ein weiteres Thema war die generalistische Pflegeausbildung. Der BLPR unterstützt dieses Konzept, wies aber auf die heterogenen Rückmeldungen aus der Praxis hin. „Es steht und fällt vor allem mit der Anleitung und Einbindung der Auszubildenden“, so Hauck. Sie verwies zudem auf die Idee einer Desaster Nurse (ICN): „Pflegefachpersonen sind besonders im Bereich Krisen und Katastrophen eine wichtige Säule im Gesundheitswesen.“ Die Zusatzqualifikation Desaster Nurse könne dazu beitragen, dass dieses pflegerische Wissen gezielter in präventive Konzepte eingebunden werde.
Passend dazu: Politisch wird es auch auf dem AltenpflegeKongress, wenn Andrea Würtz, ehemalige PDL, Stellung bezieht. Titel ihres Vortrags: Kämpfen statt kündigen. Wie Altenhilfe sein könnte und was wir dazu beitragen können. Noch drei Termine: Leipzig (4./5.2.), Köln (19./20.2.) und Hannover (11./12.3.). Zum Programm und Anmeldung…
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