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Sozialer Roboter im Pflegeheim: Heimstiftung zieht positives Fazit nach Pilotstudie
Die Evangelische Heimstiftung erprobt seit etwa einem Jahr den Einsatz des sozialen Roboters „Navel“ in zwei Pflegeheimen. Eine nun abgeschlossene Begleitstudie weist positive Effekte und Entwicklungspotenziale aus.
So reagieren die Bewohner
„Navel“ ist ein sozialer Roboter mit Künstlicher Intelligenz. Er kann mit den Bewohnerinnen und Bewohnern Gespräche führen, ihnen Witze erzählen und auf einem Display Mimik andeuten.
Nach Angaben der Evangelischen Heimstiftung werden dem kindlich designten Roboter von den Bewohnerinnen und Bewohnern positive Eigenschaften zugeschrieben: eine freundliche und empathische Ausstrahlung, ein sympathisches Aussehen sowie Humor. Der Studie zufolge kann „Navel“ positive Emotionen bei den Senioren auslösen und dazu beitragen, sie kognitiv zu aktivieren.
Das sagen die Pflegenden
Die vom Institut für Innovation, Pflege und Alter (IPA) der Evangelischen Heimstiftung durchgeführte Studie hat auch die Perspektive der Pflegenden untersucht. Diese sehen demnach das Potenzial, durch soziale Robotik künftig entlastet zu werden – allerdings unter der Voraussetzung, dass sich wesentliche Funktionen verbessern. Etwa die Mobilität des Roboters, denn sich selbstständig fortbewegen und autonom agieren, ohne dass die Mitarbeitenden eingespannt seien, könne „Navel“ derzeit noch nicht. Außerdem seien Fremdsprachenkenntnisse als zusätzliche Funktion des Roboters gewünscht worden.
So geht es weiter
Die Evangelische Heimstiftung hat angekündigt, dass die beiden Roboter aus dem Pilotprojekt weiterhin in den Einrichtungen bleiben sollen, um Erkenntnisse über Langzeiteffekte gewinnen zu können. Zusätzlich wolle sie zwei weitere Einrichtungen mit sozialen Robotern des Modells „Navel“ ausstatten.
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