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PeBeM meistern: Was Pflegefachpersonen jetzt wissen müssen

Die neue Personalbemessung stellt Pflegefachpersonen vor große Herausforderungen. Neue Rollen, neue Teams, mehr Verantwortung: Beim ersten Praxistag PeBeM in Leipzig geht es darum, wie Pflegefachpersonen die Personalbemessung meistern können.

Dr. Mercedes Stiller sensibilisiert für die neue Rolle der Pflegefachpersonen im Rahmen von PeBeM.
Dr. Mercedes Stiller sensibilisiert für die neue Rolle der Pflegefachpersonen im Rahmen von PeBeM. Foto: Tino Schaft

Wie gelingt die Umsetzung der neuen Personalbemessung (PeBeM) in der Praxis? Dieser Frage widmete sich am Dienstag der erste Praxistag PeBeM in Leipzig. Die Veranstaltung fand am Vortrag des AltenpflegeKongresses statt. Der Praxistag PeBeM richtet sich gezielt an Pflegefachpersonen und bietet praxisnahe Impulse für die veränderten Anforderungen im Berufsalltag.

Durch das Pflegeberufegesetz (PflBG) und die Übernahme von Vorbehaltsaufgaben hat sich die Verantwortung der Pflegefachpersonen erweitert. Im Mittelpunkt des Praxistags stand daher die neue Rollenverteilung innerhalb der Pflegeteams. „Es geht darum, wie ich meine neue Rolle als Fachkraft wahrnehmen kann. Es geht darum, was darf ich als Fachkraft tun und was nicht“, sagte Dr. Stiller.

Neben Fachvorträgen stehen interaktive Arbeitsgruppen im Fokus. Hier diskutieren die mehr als 50 Teilnehmenden, wie Delegation, Dokumentation und die Koordination medizinischer sowie therapeutischer Maßnahmen effizient gestaltet werden können. „Die Verantwortung für den Pflegeprozess ist der Schlüssel zum Erfolg“, betont der Veranstalter Vincentz Network.

Besonders wertvoll war für viele Teilnehmende der intensive Austausch mit Kolleg:innen in Arbeitsgruppen. Der nächste Praxistag PeBeM findet parallel zum Pflegequalitätsgipfel 2025 im Rahmen des AltenpflegeKongresses am 21. Februar in Köln statt.