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Aus BZgA wird BIÖG – Ändern soll sich viel
Deutschlands Altersmediziner:innen fordern vom neuen Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) eine echte Strategie gegen Pflegebedürftigkeit – und sehen darin eine große Chance.
Einen Tag nach dem Start des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) fordern Geriater:innen eine gezielte Strategie gegen Pflegebedürftigkeit. „Angesichts prognostizierter 6,8 Millionen Pflegebedürftiger im Jahr 2050 ist es unerlässlich, umfassende Präventionsmaßnahmen auszurollen“, sagte Prof. Markus Gosch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG).
Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach (SPD) hatte in der vergangenen Woche die Weichen für den Start des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit gestellt. Dazu wurde die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) umbenannt und die Zusammenarbeit des neuen Instituts mit dem Robert Koch-Institut (RKI) geregelt.
Die Altersmediziner:innen begrüßen das neue Institut, fordern jedoch einen breiteren Ansatz: „Sich auf Primärprävention und Healthy Aging zu beschränken, wird nicht ausreichen. Es braucht ein Bollwerk gegen Pflegebedürftigkeit!“, so Gosch.
DGG-Vizepräsident Prof. Michael Denkinger betonte die Bedeutung von Sekundär- und Tertiärprävention: „Nach einem gesundheitlichen Einschnitt gibt es viele Möglichkeiten, die häusliche Versorgung zu sichern und Pflegebedürftigkeit zu verhindern.“ Die geriatrische Versorgung müsse daher stärker in präventive und rehabilitative Strukturen eingebunden werden.
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