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So digital sind Bayerns Pflegeheime

Aktuelle Zahlen zeigen: Bayerns Pflegeeinrichtungen schließen sich zunehmend an die Telematikinfrastruktur (TI) an. Wie viele Heime bereits einen Antrag gestellt haben.

Router mit Netzwerkkabel
Die Anbindung stationärer Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur (TI) ist bis 1. Juli verpflichtend. Foto: imago/Kraft

Die Digitalisierung in Bayerns Pflegeeinrichtungen nimmt Fahrt auf. Laut Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach haben bereits 37 Prozent der Einrichtungen einen Antrag auf Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) gestellt – doppelt so viele wie noch im November.

„Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass viel Dynamik im System ist“, sagte Gerlach am Sonntag. „Ich freue mich, dass so viele Einrichtungen die Chancen der Digitalisierung nutzen wollen, um aktiv an der Gestaltung der digitalen Zukunft der Pflege mitzuwirken.“

Mit Stand vom 17. März haben 1.564 der 4.229 Langzeitpflegeeinrichtungen im Freistaat die erforderliche Einrichtungskarte bestellt. Die TI ermöglicht unter anderem die sichere Übermittlung von Gesundheitsdaten zwischen Pflegeeinrichtungen und Ärzten.

Ab dem 1. Juli 2025 ist die TI-Anbindung bundesweit für alle stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen verpflichtend. Gerlach appelliert an die noch nicht angeschlossenen Einrichtungen, sich rechtzeitig vorzubereiten: „Ich setze darauf, dass sich die Pflegeeinrichtungen für die Vorteile der Digitalisierung entscheiden.“

Passend dazu: Zahlreiche Vorträge und Masterclasses auf dem Messekongress der Leitmesse ALTENPFLEGE 2025 vom 8. bis 10. April in Nürnberg. Zum vollständigen Programm…