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Telematik: Erst 43 Prozent der Einrichtungen in Sachsen-Anhalt auf dem Weg

Ab Juli 2025 ist die Anbindung aller Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur (TI) bundesweit verpflichtend. In Sachsen-Anhalt haben von insgesamt 1.386 Pflegeeinrichtungen derzeit rund 43 Prozent (knapp 600 Einrichtungen) eine sogenannte Institutionskarte zur sicheren Identifizierung und Legimitierung beantragt.

In Sachsen-Anhalt nutzen Rund 9 Prozent der Einrichtungen KIM (Kommunikation im Medizinwesen), den sicheren E-Mail-Dienst der TI. Bild: Foto: Adobe Stock/MQ-Illustrations.

Über die Telematik-Infrastruktur können Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen Daten sicher untereinander austauschen. Auch die Nutzung der elektronischen Patientenakte soll in Zukunft möglich sein. Damit könnten Pflegeeinrichtungen etwa auf elektronische Medikationspläne oder digitale Arztbriefe zugreifen und die Informationen bei der Betreuung von Pflegebedürftigen berücksichtigen. Ab Juli 2025 ist die Anbindung an die Telematik-Infrastruktur bundesweit verpflichtend.

95 von 1.386 Einrichtungen nutzen KIM

Nun wurden aktuelle Zahlen der Nationalen Agentur für Digitale Medizin (gematik) vorgestellt: In Sachsen-Anhalt haben von insgesamt 1.386 Pflegeeinrichtungen derzeit etwa 43 Prozent (rund 600 Einrichtungen) eine sogenannte Institutionskarte zur sicheren Identifizierung und Legimitierung beantragt. Dies stellt einen ersten Schritt zur TI-Anbindung dar.

Etwa 20 Prozent (277 Einrichtungen) sind im Verzeichnisdienst – dem zentralen Adressbuch der TI – registriert. Rund 9 Prozent (95 Einrichtungen) nutzen KIM (Kommunikation im Medizinwesen), den sicheren E-Mail-Dienst der TI.

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