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Kunst baut Brücken zwischen Generationen!

Groß, kurvig, auffällig. Eine überdimensionierte Nana-Figur sorgt für Aufsehen im Haus Stephanus im hessischen Alsfeld. Sie spaltet Meinungen, entfacht Diskussionen und ist Symbol für eine Gemeinschaft, die über sich hinauswächst.

Foto: Minh Luis, GFDE-Haus Stephanus

Das Haus Stephanus beteiligt sich am hessischen Förderprogramm „Pflegeheim – Mitten im Leben“ und der Initiative „Generationen-Gesundheitsnetzwerk: Gemeinschaftliche Bewältigungsstrategie gegen Einsamkeit im Alter“. Kreative, generationenübergreifende Aktivitäten sollen das Miteinander stärken.

Als Steffi – so der Name der Skulptur – erstmals ihren Platz einnimmt, herrscht Verwunderung. Manche schütteln den Kopf, andere lehnen sie kategorisch ab. Vor allem, weil die Skulptur nicht fertiggestellt ist und noch an ihr gearbeitet wird. Doch Steffi entwickelt Anziehungskraft. Bewohner:innen beginnen, über sie zu sprechen, sie anzufassen, ihre Form zu begreifen. Irgendwann wird klar: Steffi wird als neue Bewohnerin akzeptiert und gehört dazu.

Mittwochs ist Steffi-Tag – dann treffen sich Bewohner:innen, Angehörige, Ehrenamtliche und Praktikant:innen, um an ihr weiterzuarbeiten. Sie wird geschliffen, stabilisiert, verfeinert. Bis Ende Mai 2025 soll sie fertig sein.

Aber Eines ist bereits schon jetzt klar: Die Skulptur schafft eine Brücke zwischen verschiedenen Altersgruppen und Persönlichkeiten. Unterschiedliche Perspektiven fließen zusammen und ergeben ein gemeinsames Kunstwerk. Was als umstrittenes Kunstexperiment begann, hat sich zu einer Quelle der Begegnung entwickelt.

Weitere Stimmen zum Projekt können Sie ab sofort in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege nachlesen!