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Deutscher Verein fordert besseren Gewaltschutz für ältere Pflegebedürftige
Gewalt gegen Senioren ist laut dem Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge nach wie vor ein unterschätztes Problem. Insbesondere pflegebedürftige Menschen, die auf Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, seien gefährdet. Der Verein ruft dazu auf, gemeinsam bessere Strukturen zur Prävention und zum Schutz vor Gewalt zu entwickeln.
„Um ältere pflegebedürftige Menschen wirksam vor Gewalt zu schützen, müssen Hilfsangebote ausgebaut und Versorgungsmöglichkeiten für Notfälle sichergestellt werden“, erklärt Dr. Verena Staats, Vorständin des Deutschen Vereins. Pflegebeziehungen sind durch komplexe Abhängigkeiten gekennzeichnet, die das Risiko von Gewalterfahrungen erhöhen. Der Deutsche Verein betont, dass Gewalt in allen Pflegesettings vorkommen kann und jeweils spezifische Schutzmaßnahmen erfordert.
Eine zentrale Forderung des Vereins ist die verbesserte Unterstützung pflegender Angehöriger. „Die Unterstützung für pflegende Angehörige muss verbessert werden, damit Überforderung, Stress- und Krisensituationen vermieden werden“, so Staats.
Netzwerkbildung und Notfallversorgung
Für akute Gewaltsituationen empfiehlt der Deutsche Verein die Bildung von Netzwerken zur besseren Zusammenarbeit verschiedener Akteure sowie das Vorhalten von Notfall-Pflegeplätzen. Nur durch abgestimmtes Handeln könne ein wirksamer Schutz gewährleistet werden.
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