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„Die professionelle Pflege muss tun dürfen, was sie kann“

Katrin Staffler (CSU) ist seit 28. Mai neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung und fordert einen radikalen Kurswechsel. Weniger Bürokratie, mehr Handlungsspielraum. „Wir müssen an die Strukturen ran“ – sagt sie ganz klar im Nachgefragt-Interview mit Altenpflege.

Katrin Staffler (CSU), Pflegebevollmächtigte
Katrin Staffler (CSU) ist neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung. Foto: Tim Süllwold

Katrin Staffler (CSU) hat einen Masterabschluss in Biochemie und ist seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie betont ganz deutlich: „Wenn wir sicherstellen wollen, dass die Versorgung auch in Zukunft gut bezahlbar ist, dann brauchen wir einen grundlegenden Wandel.“

Wir haben sie nach dem Status Quo gefragt: Mit welchen Begriffen kann die aktuelle Situation in der stationären Altenpflege beschrieben werden?

Katrin Staffler: Hohe Professionalität und dringender Handlungsbedarf. Uns allen ist bewusst, auf was für einem hohen Qualitätsniveau die professionelle Pflege arbeitet. Aber eben auch nur, wenn wir sie lassen. Darüber hinaus müssen wir uns natürlich auch den Arbeitsbedingungen vor Ort und Finanzierungsfragen widmen.

Aber was heißt das nun konkret? Und welche Maßnahmen müssen in der stationären Langzeitpflege als erstes angegangen werden?

Katrin Staffler: Personalbemessung, Bürokratieabbau, Digitalisierung, Einsatz von Telemedizin, Vergütungsstrukturen und noch einiges mehr. Wir müssen auf allen Ebenen aktiv werden.

Welche spannenden Fragen wir der neuen Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung noch gestellt haben und welche Ziele sie in ihrem neuen Amt verfolgt, lesen Sie in unserer Rubrik „Nachgefragt“. Hier kommen Sie direkt zur Ausgabe https://www.altenpflege-online.net/epaper/