Ausbildung

Spezialisierung Altenpflege spielt keine Rolle

Das Statistische Bundesamt hat jetzt die Zahlen zur Pflegeausbildung zum Stichtag 31.12.2024 veröffentlicht. „Und die sehen durchaus gut aus und können als stabil bezeichnet werden“, sagt Dr. Stefan Arend.

Zwei junge Menschen in der Pflegeausbildung stehen vor einer Schultafel
Die meisten Pflegeazubis entscheiden sich für die generalistische Ausbildung, die alle Berufswege in der Pflege öffnet. Foto: Werner Krüper

Die Zahl der Auszubildenden in der Pflege steigt. Knapp 59.400 Personen haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2024 eine berufliche Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann begonnen. Dies entspricht einem Anstieg von rund 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Gleichzeitig haben 37.400 Personen ihre Ausbildung abgeschlossen. Die generalistische Ausrichtung dominiert dabei klar: 99 Prozent der Absolvent:innen wählten die neue Berufsbezeichnung. Lediglich rund 80 Abschlüsse entfielen auf den Schwerpunkt Altenpflege.

Der praktische Teil der Ausbildung findet für die neuen Auszubildenden mehrheitlich in Krankenhäusern (51 Prozent) statt. Stationäre Pflegeeinrichtungen folgen mit 35 Prozent, ambulante Dienste mit 11 Prozent. Bemerkenswert bleibt der hohe Anteil an älteren Auszubildenden: 21 Prozent der Pflegeauszubildenden [waren] 30 Jahre oder älter.

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