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Rheinland-Pfalz: „KOMPASS.RLP hat tragfähige Strukturen etabliert“
Abschlussbericht veröffentlicht: Pflegeschulen und Ausbildungseinrichtungen im Land profitieren demnach nachhaltig von klaren Abläufen, digitalen Werkzeugen und einer besseren Vernetzung.
„Mit KOMPASS.RLP haben wir die Pflegeschulen und Ausbildungseinrichtungen in einer entscheidenden Umbruchphase begleitet und gestärkt“, betont Arbeits- und Digitalisierungsministerin Dörte Schall. „Die Erfolge zeigen: Gute Ausbildung braucht klare Strukturen, digitale Unterstützung und starke Netzwerke. Diese Basis nutzen wir nun, um mit der Fachkräftestrategie Pflege Rheinland-Pfalz gezielt neue Impulse für die Zukunft der Pflege zu setzen.“
Vernetzung, Digitalisierung und Vermittlung
Im Ergebnis habe Kompass.RLP seit 2021 die Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung im Land aktiv begleitet und Pflegeschulen, Träger der praktischen Ausbildung und weitere Einrichtungen bei der Einführung des neuen Pflegeberufegesetzes umfassend informiert, beraten und landesweit vernetzt, heißt es in einer Mitteilung des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung.
Mit über 1.000 Kontakten, mehr als 500 registrierten Akteuren auf der Lernplattform@RLP und mehr als 60 neu vermittelten Kooperationsbeziehungen in Ausbildungsverbünden zeige sich die Wirkung der Arbeit auch in konkreten Zahlen. Mit der virtuellen Praxisplatzbörse und der Digital-Wegweiser Pflegeausbildung seien zudem dauerhaft nutzbare, digitale Bausteine geschaffen worden, die die moderne Ausbildungspraxis nachhaltig unterstützen.
„Tragfähige Strukturen etabliert“
„KOMPASS.RLP hat zentrale Impulse gesetzt und tragfähige Strukturen etabliert“, betont Projektleiter Prof. Dr. Frank Weidner von der DIP GmbH, die als Träger das Projekt durchgeführt hat. Die Erkenntnisse und Werkzeuge der vergangenen Jahre würden nun konsequent in die Umsetzung der Fachkräftestrategie Pflege Rheinland-Pfalz 2025 – 2028 überführt.
Seit Anfang 2025 wird KOMPASS.RLP als „Projektstelle Begleitung der Fachkräftestrategie Pflege Rheinland-Pfalz“ fortgeführt. Wie das Ministerium betont, sei die neue Phase Teil eines landesweiten Programms bis 2028, das gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern im Gesundheitswesen und der Pflege umgesetzt werden soll. Im Mittelpunkt stehen demnach vier Handlungsfelder: die Qualifizierung, Gewinnung und Bindung von Pflegefachkräften sowie die Förderung der Digitalisierung und neuer Technologien. Ein zentrales Vorhaben sei dabei die landesweite Digitale Bildungsoffensive Pflege (DiBiO Pflege) mit kostenfreien Fortbildungsangeboten für Lehrende an Pflegeschulen.
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