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AktivierenPreis 2025 geht nach Nürnberg
Das Pflegezentrum Hephata der Stadtmission Nürnberg Pflege gGmbH hat den Wettbewerb um den AktivierenPreis 2025 gewonnen. Mit seinem Konzept für starkes Betreuungsteam, das Gold wert ist, konnte das Team um Sozialdienstleitung Insa van Oterendorp die Fachjury überzeugen.
Das Pflegezentrum Hephata hat den AktivierenPreis 2025 für sein herausragendes Betreuungskonzept erhalten. Laut der Redaktion der Fachzeitschrift Aktivieren steigert das Team die Mitarbeiterzufriedenheit und Lebensqualität der Bewohner und Bewohnerinnen messbar durch Kommunikation und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. „Wir zeichnen die Preisträger-Einrichtung genau dort aus. Vor Ort, wo das Leben stattfindet“, wie Chefredakteurin Miriam von Bardeleben bei der Preisverleihung in Nürnberg betonte.
Struktur schafft Sicherheit und Freiraum
Sozialdienstleiterin Insa van Oterendorp folgt dem Leitsatz: „Struktur wirkt sich auf Beziehung aus“. Sie richtet ihre Dienstplangestaltung auf die Belange der Betreuung und die Bedürfnisse der Teammitglieder aus. Das Konzept setzt Kompetenzen und Neigungen der Mitarbeitenden bewusst ein und gibt ihnen Raum für Aufgaben entsprechend ihrer Vorlieben und Fähigkeiten. Beispiele sind etwa Dekoration, Gartengestaltung oder spezielle Gruppenangebote. Das schärft das Profil der Einzelnen, stärkt das Team als Ganzes und motiviert.
Die Jury lobte laut Aktivieren-Redakteurin Thordis Gooßes besonders die Kommunikationskultur und Schnittstellenarbeit: „Dies schafft Planungssicherheit und somit Mitarbeiterzufriedenheit.“ Das Zusammenspiel aus Haltung und Herzblut sowie die Balance aus Freiraum und Sicherheit sei vorbildhaft für andere Einrichtungen.
Regelmäßige Besprechungen fördern Entwicklung
In regelmäßigen Besprechungsrunden ist Platz für teambildende Angebote, Mikroschulungen und Erfahrungsaustausch. Mitarbeiterjahresgespräche stärken den Austausch zwischen jedem Mitarbeitenden und der Leitung. Die Betreuungsleitung schafft eine Balance zwischen Vorgaben und Gestaltungsfreiraum durch das Gegenstromprinzip.
Schnittstellenarbeit auf Augenhöhe
Die Schnittstellen zu anderen Berufsgruppen, besonders der Pflege, sind klar geregelt. Laut der Einrichtung erleben alle Beteiligten Pflege und Sozialdienst auf gleicher Ebene für kollegiale Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Das Pflegezentrum setzt auf Entwicklung durch Schulungen, Feedbackkultur und Fehlerfreundlichkeit.
Dass das Konzept funktioniert, bestätigen laut Pflegezentrum Hephata die positiven Rückmeldungen von Bewohnern, Bewohnerinnen und Angehörigen. Viele bleiben der Einrichtung verbunden, auch nach dem Tod eines pflegebedürftigen Angehörigen.
Mehr dazu lesen Sie im Schwerpunkt der November-Ausgabe 2025 der Zeitschrift Aktivieren.
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