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Was der Deutsche Pflegerat am „Zukunftspakt Pflege“ kritisiert

Der Deutsche Pflegerat begrüßt die Zusammenarbeit von Bund und Ländern beim „Zukunftspakt Pflege“. Doch die Zwischenergebnisse enttäuschen: Pflegeberufe bleiben außen vor.

Pflegerat: Bundesländern sollen Pflegekammern anordnen
Christine Vogler ist Präsidentin des Deutschen Pflegerats. Foto: Reiner Freese

Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats, warnt vor dem Scheitern der Pflegereform. Laut Vogler werden Pflegefachkräfte weiterhin nur als Ressource zur Effizienzsteigerung betrachtet, nicht als gestaltende Profession mit strategischer Verantwortung.

In den Zwischenergebnissen kommen beruflich Pflegende kaum vor. Sie werden auf beratende Rollen reduziert, erhalten aber keine eigenen Strukturen oder Entscheidungskompetenzen. Der Zukunftspakt hatte im Juli eigene Arbeitsaufträge formuliert: Pflegeeinrichtungen und Pflegepersonal sollten vor Ort Handlungs- und Entscheidungsspielräume erhalten. Davon sei nichts erkennbar, kritisiert der Deutsche Pflegerat.

Vogler fordert verbindliche Entscheidungsräume für Pflegefachpersonen und deren Einbindung in Versorgungsplanung und Innovationsprozesse. „Die Pflegeprofession darf nicht am Katzentisch sitzen, während andere über sie entscheiden“, sagt sie.

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